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	<title>emancipare &#187; Demokratie</title>
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	<description>Zukunft der Menschheit ∞ Zukunft der Gesellschaft ∞ Aufbruch in die Zukunft</description>
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		<title>Der Sündenbock</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Dec 2013 14:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zuge der Recherchen f&#252;r meinen letzten Artikel &#34;Generalverdacht&#34; habe ich versucht, ein wenig tiefer in das Thema Terrorismus einzusteigen. Denn ich hatte eine These: Terrorismus ist &#252;berhaupt kein Problem, und schon mal gar nicht in Westeuropa, und erst recht &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=1106">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/644059_web_R_K_B_by_Lisa-Spreckelmeyer_pixelio.de_.jpg"><img width="400" height="320" class="alignleft size-full wp-image-1118" alt="644059_web_R_K_B_by_Lisa Spreckelmeyer_pixelio.de" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/644059_web_R_K_B_by_Lisa-Spreckelmeyer_pixelio.de_.jpg" /></a>Im Zuge der Recherchen f&uuml;r meinen letzten Artikel &quot;Generalverdacht&quot; habe ich versucht, ein wenig tiefer in das Thema Terrorismus einzusteigen. Denn ich hatte eine These: Terrorismus ist &uuml;berhaupt kein Problem, und schon mal gar nicht in Westeuropa, und erst recht nicht in den USA. Wie immer, sind alle wichtigen Informationen &ouml;ffentlich zug&auml;nglich, man muss nur danach fragen (bzw. suchen).</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Da gibt es z.B. die </span><a href="http://www.start.umd.edu/gtd/"><span style="font-size: small;">Global Terrorism Database</span></a><span style="font-size: small;">. In dieser Datenbank, die von sich behauptet die vollst&auml;ndigste Datenbank &uuml;ber Terrorismus zu sein, &uuml;ber die die Welt derzeit verf&uuml;gt, sind &uuml;ber 100.000 terroristische &Uuml;bergriffe seit 1970 und bis einschlie&szlig;lich 2011 erfasst (sp&auml;tere sind noch nicht &ouml;ffentlich zug&auml;nglich). Ein gutes Drittel davon, etwas mehr als 31.000, stammen aus den letzten 10 Jahren seit 2002 - scheinbar gibt es mehr Terrorismus in der Welt, seitdem er bek&auml;mpft wird.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wenn man sich diese Datenbank anschaut, dann sieht man, dass im vergangenen Jahrzehnt je Jahr durchschnittlich knapp 6.500 Menschen auf unserem Planeten durch terroristische Angriffe starben. Bei knapp der H&auml;lfte aller terroristischer Anschl&auml;ge in den vergangenen 10 Jahren (etwa 14.500), gab es &uuml;berhaupt keine Toten, und noch einmal so viele hatten zwischen 1 und 10 Opfer zur Folge.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Dann schauen wir mal in die L&auml;nder, die nun alle Menschen in der Welt unter Generalverdacht gestellt haben, einschlie&szlig;lich ihrer eigenen B&uuml;rger. Wie schlimm ist der Terrorismus in Nordamerika, in Westeuropa und in Australien/Ozeanien? Angesichts der Milliarden, die in die Terrorismusbek&auml;mpfung gesteckt werden, und der Einschr&auml;nkung der Freiheitsrechte der B&uuml;rger, m&uuml;ssen dass ja erschreckende Zahlen sein. Nun, es waren, f&uuml;r alle drei Regionen zusammen, im Schnitt pro Jahr 138 Terrorismusopfer. Davon gut 110 in Westeuropa, 22 in Nordamerika und ganze 2 in Australien/Ozeanien.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Entschuldigung? Wo ist das Problem? Haben sich die Leute schon mal angeschaut, wieviele Menschen in ihren L&auml;ndern jedes Jahr durch Alkohol- oder Tabakmissbrauch sterben? Wo ist der Krieg gegen die Tabak- und Alkohoindustrie? Oder im Stra&szlig;enverkehr? Wo ist der Krieg gegen die Automobilindustrie? In den USA werden monatlich mehr unschuldige Menschen durch Polizisten get&ouml;tet als es dort Terrorismus-Opfer im Jahr gibt (</span><a href="http://www.mintpressnews.com/us-police-murdered-5000-innocent-civilians-since-911/172029/"><span style="font-size: small;">Quelle</span></a><span style="font-size: small;">). Vor wem muss der Amerikaner mehr Angst haben, vor Terroristen oder vor den eigenen Polizisten?</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Und - wieviele Terroristen werden jedes Jahr in Nordamerika, Westeuropa und Australien gefasst, wie erfolgreich ist der Kampf gegen Terroristen &uuml;berhaupt? Der im Wesentlichen von den Amerikanern gef&uuml;hrte Krieg gegen den Terrorismus t&ouml;tet mindestens zehmal mehr unbeteiligte und unschuldige Zivilisten als sogenannte &quot;Kollateralsch&auml;den&quot;, als Terroristen Amerikaner, Westeurop&auml;er und Australier zusammengenommen t&ouml;ten. Hier stimmt irgend etwas ganz und gar nicht. Ein Gesetz, das Unternehmen verbietet es den eigenen Kunden mitzuteilen, wenn es von Geheimgerichten gezwungen wird Informationen &uuml;ber die eigenen Kunden herauszugeben, einschlie&szlig;lich aller vertraglich als &quot;vertraulich&quot; eingestuften Informationen? Wenn das nicht Faschismus ist, was ist dann Faschismus? Und wenn dann jemand dies &ouml;ffentlich bekannt macht, ist er Terrorist, Hochverr&auml;ter, Schwerverbrecher? Nach dieser Logik sind dann die Geschwister Scholl wohl auch zu recht hingerichtet worden, oder was?</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Rechtfertigen weniger als 150 Tote im Jahr die totale &Uuml;berwachung aller Menschen, den Freiheitsentzug durch Erm&auml;chtigungsgesetze wie den Patriot Act, die Errichtung eines Polzeistaats, wenn gleichzeitig t&auml;glich in den gleichen Regionen Tausende durch Alkohol, Tabak und Autos sterben? Da l&auml;uft irgendetwas vollkommen schief. Da ist keine Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit mehr.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">K&ouml;nnte es sein, dass es da ganze Industrien gibt, die am Terrorismus blendend verdienen? Wer stellt die Waffen und die Munition her, die in Pakistan, in Afghanistan, in Somalia oder im Irak im Krieg gegen den Terrorirsmus eingesetzt wurden und werden? Was kosten die, wer bezahlt die, und wie hoch sind die Gewinnmargen? Wer verdient daran, dass Alkohol, Tabak oder Autos <span style="text-decoration: underline;">t&auml;glich</span> Tausende t&ouml;ten d&uuml;rfen? Wer hat einen Vorteil davon, dass Milliarden von Menschen &uuml;berwacht und Billionen von Daten gespeichert und ausgewertet werden?</span> <span style="font-size: small;">Diese Fragen sollte man sich mal stellen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">&Uuml;brigens - damit das nicht in Vergessenheit ger&auml;t - die meisten massiven kriegsausl&ouml;senden terroristischen Angriffe waren Aktionen der eigenen Nachrichtendienste gegen den eigenen Staat und dessen B&uuml;rger unter falscher Flagge, mit dem Ziel einen Krieg oder einen Kriegseintritt zu rechtfertigen. Recherchieren Sie einfach mal - und nicht nur 9/11! So wie die NPD und die rechtsnationale Szene in Deutschland zunehmend als eine Aktion des Bundesnachrichtendienstes erscheint, so erscheint auch der internationale Terrorismus (zumindest Au&szlig;erhalb von S&uuml;d-Ost Asien und dem Nahen Osten), als eine Aktion von Nachrichtendiensten.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Denken Sie doch einfach mal nach. Was hindert einen &uuml;berzeugten Terroristen daran mit einer der vielen, vielen panzerbrechenden Raketen, die man jeden Tag im Fernsehen in den H&auml;nden von Nicht-Kombatanten sieht, damit ein Kernkraftwerk in den USA oder Frankreich zu zerst&ouml;ren? Einreiseprobleme? Skrupel? Warum ist das bisher denn noch nie passiert? Etwa weil die Nachrichtendienste so gut arbeiten? Genau die, die keine Ahnung von der NSA Spionage haben und vollkommen &uuml;berrascht sind, dass das Handy unserer Kanzlerin abgeh&ouml;rt wird? Wer eine Bombe bauen will, kann das heutzutage v&ouml;llig problemlos. Die Anleitungen gibt es im Internet, das Material im Baumarkt. Nur die Terroristen, die so etwas tun w&uuml;rden, scheint es nicht zu geben.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Ich bin &uuml;berzeugt: Der Krieg gegen den Terrorismus ist eine Aktion unter falscher Flagge. Es geht in Wirklichkeit um die m&ouml;glichst vollst&auml;ndige &Uuml;berwachung der Menschen auf diesem Planeten, vor allem in den industrialisierten L&auml;ndern. Es stellt sich da mal wieder die Frage: Qui Bono?</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die westlichen Regierungen &uuml;berspannen den Bogen. Wir befinden uns in einer Zeit die vergleichbar ist mit der zweiten H&auml;lfte der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Man kann fast zusehen, wie das Agressionspotential &uuml;berall auf dem Globus steigt. Man glaubt die Menschen dauerhaft f&uuml;r Dumm verkaufen zu k&ouml;nnen, und dies wird sich letztendlich als ein fataler Trugschluss erweisen. Das Fass ist zum Bersten gef&uuml;llt und wird bald explodieren, die Lunte ist schon angez&uuml;ndet. Der sogenannte Krieg gegen den Terrorismus ist nichts als ein weiterer Versuch die Menschen in der Welt noch eine Zeitlang weiter zu unterdr&uuml;cken, damit ein paar Wenige noch eine Zeitlang l&auml;nger die Menschen auspressen und die Fr&uuml;chte ihrer Arbeit einsacken k&ouml;nnen.</span></p>
<p><em><span style="font-size: smaller;">(c) Foto: Lisa Spreckelmeyer &nbsp;/ pixelio.de</span></em></p>
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		<title>Gewaltenteilung oder Feudalismus?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 15:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im April 2010 legte Paul Kirchhof, vormals Verfassungsrichter und 2005 designierter Finanzministerkandidat der CDU, ein Gutachten vor, für dessen Erstellung er von ARD, ZDF und Deutschlandfunk beauftragt und bezahlt wurde. In diesem Gutachten beschrieb er eine mögliche neue Organisation der &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=1073">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"><img src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/648653_web_R_by_Ingo Büsing_pixelio_de.jpg" alt="" align="left" height="400" hspace="10" vspace="10" width="266"/></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;">Im April 2010 legte Paul Kirchhof, vormals Verfassungsrichter und 2005 designierter Finanzministerkandidat der CDU, ein Gutachten vor, für dessen Erstellung er von ARD, ZDF und Deutschlandfunk beauftragt und bezahlt wurde. In diesem Gutachten beschrieb er eine mögliche neue Organisation der Rundfunkgebührenerhebung, die natürlich und wenig überraschend, im Interesse der Auftraggeber ausfiel. Auf der Basis dieses Gutachtens haben dann die Länder im Dezember 2010 die neue Finanzierungsordnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschlossen. Soweit die Geschichte.</span></span></p>
<p>Es ist bekannt, dass diese neue Rundfunkgebühr auf viel Widerstand stößt. Es kommt nun nicht mehr darauf an, ob man überhaupt in der Lage ist Fernsehen zu schauen oder Radio zu hören, alleine die Tatsache dass man lebt und wohnt reicht, um dafür an die Rundfunkanstalten bezahlen zu müssen. Ich persönlich habe seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts keinen Fernseher mehr, und muss nun etwa dreimal soviel an ARD, ZDF und Deutschlandfunk überweisen wie vorher.</p>
<p>Aber darum geht es in diesem Artikel eigentlich gar nicht. Einige haben natürlich gegen die neue Rundfunkgebühr geklagt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Vorwürfe wegen Verletzungen der Datenschutzrechte (die Gebühreneinzugsbehörde kann ohne Erlaubnis der Betroffenen und ohne richterliche Genehmigung von Behörden Daten über alle Menschen einziehen) oder gegen die Tatsache, dass es sich hier eigentlich nicht um eine Gebühr, sondern um eine Steuer handelt, die aber auf dem beschrittenen Wege gar nicht beschlossen werden kann.</p>
<p>Wie dem auch sei, vor ein paar Tagen wurde wieder mal so eine Klage vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen. Was uns zum Anfang dieses Artikels zurückführt. Da die Klage sich gegen die neue Rundfunkgebühr richtet, und diese auf Grundlage des Gutachtens von Paul Kirchhof gestaltet wurde, richtete sich die Klage natürlich auch gegen die Legitimität der Vorschläge von Paul Kirchhof. Diese Klage wurde, wie fast alle anderen Klagen auch, ohne Begründung abgelehnt. Die Verfasser des Ablehnungsbeschlusses waren Ferdinand Kirchhof, Susanne Baer und Johannes Masing. Ferdinand <em>Kirchhof</em>?! Ja, Ferdinand Kirchhof, der jüngere Bruder von Paul Kirchhof.</p>
<p>Eigentlich unfassbar, dass jemand über einen Sachverhalt höchstrichterlich entscheiden darf und kann, der von seinem eigenen Bruder eingefädelt wurde. Was mich nun endlich zum eigentlichen Zweck dieses Artikels führt.</p>
<p>Wir alle lernen schon in der Schule, wie wichtig und gut Demokratie ist. Dass ein wesentliches Merkmal funktionierender Demokratie - und damit Kernbestandteil der politischen Ordnung in Deutschland - die Gewaltenteilung ist. Wenn man sich ein wenig intensiver damit auseinander setzt muss man allerdings zu seinem eigenen Erstaunen und Entsetzen feststellen, dass es in der deutschen politischen Wirklichkeit gar keine Gewaltenteilung gibt.</p>
<p>Die rechtsprechende Gewalt, die Legislative, macht keine Gesetze, sondern führt die Initiativen der regierenden Gewalt, der Exekutive aus. Die Judikative unterliegt der Überwachung, Steuerung und personellen Führung durch das Justizministerium, einem Teil der Exekutive. In einigen anderen Staaten wird zumindest strukturell und formal das Gewaltenteilungsprinzip erfüllt. Da sind die Parlamente nicht nur Abnickgremien für Gesetzesvorschläge der Regierung, und die Richter unterliegen nicht der personalpolitischen Überwachung und Steuerung eines Ministeriums.</p>
<p>Die Exekutive, die Regierung, hält bei uns also auch die legislativen und die judikativen Zügel fest in beiden Händen. Da stellt sich dann die Frage, wer ist denn die Exekutive? Das sind in Deutschland seit Jahrzehnten vier Parteien: Die CDU/CSU, die SPD, die Grünen und die FDP. Dies sind die Erzherzöge unserer Zeit, mit vollkommener Macht ausgestattet - und genauso abhängig und hörig gegenüber den Besitzenden wie die Erzherzöge im Mittelalter. Und diese Besitzenden sind der Erbadel unserer Zeit, wo die Kinder die finanzielle Macht ihrer Eltern erben, und damit den Tropf besitzen, den die politische Macht zum Überleben braucht.</p>
<p>Willkommen zurück im real existierenden Feudalismus. Gewaltenteilung war eine gute Idee, aber sie hat sich offensichtlich - zumindest in Deutschland - nicht durchgesetzt. Darum kann heute der jüngere Bruder höchstrichterlich über die Rechtmäßigkeit von Strukturen befinden, die sein älterer Bruder - einer der Favoriten eines der Erzherzöge unserer Zeit - für einen Auftraggeber entwickelt hat, der wiederum im Wesentlichen für diese Erzherzöge tätig ist. Hier kommt alles zusammen. Die Exekutive will eine neue Ordnung der Rundfunkgebühren, die Legislative nickt pflichtergeben (Fraktionszwang!) den Vorschlag der Exekutive ab, und die Judikative schützt die Exekutive vor dem Mob, der wieder mal ein kleines bisschen mehr ausgeplündert wird. Und am Schluss freuen sich die Besitzenden, denen über Umwege weitere etwa 8 Milliarden Euro aus den Taschen der gemeinen Bürger in die eigenen Tresore fließen.</p>
<p><em><span style="font-size: smaller;">(c) Foto: Ingo Büsing &nbsp;/ pixelio.de</span></em></p>
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		<title>Scheindemokratie</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 15:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben in Deutschland eine sogenannte repr&#228;sentative Demokratie. Dies bedeutet, dass aus der Menge der B&#252;rger gew&#228;hlte Personen die Interessen ihrer W&#228;hler im Gesetzgebungsverfahren vertreten. Sollte man meinen. Es gibt viele Hinweise darauf, dass dies leider nicht der Fall ist. &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=1032">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: larger;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/104228_web_R_K_by_Siegfried-Baier_pixelio.de_.jpg"><img width="300" height="208" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/104228_web_R_K_by_Siegfried-Baier_pixelio.de_-300x208.jpg" alt="" title="104228_web_R_K_by_Siegfried Baier_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-1033" /></a>Wir haben in Deutschland eine sogenannte repr&auml;sentative Demokratie. Dies bedeutet, dass aus der Menge der B&uuml;rger gew&auml;hlte Personen die Interessen ihrer W&auml;hler im Gesetzgebungsverfahren vertreten. Sollte man meinen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Es gibt viele Hinweise darauf, dass dies leider nicht der Fall ist. Zum Einen hat der B&uuml;rger kaum die M&ouml;glichkeit, seinen Willen gegen&uuml;ber dem gew&auml;hlten Abgeordneten zu artikulieren. Sie m&uuml;ssen arbeiten, Kinder erziehen, wollen sich ihren Hobbies widmen und sorgen sich ganz allgemein darum, wie sie im n&auml;chsten Monat alle Rechnungen bezahlen sollen. (Gro&szlig;e)&nbsp;Unternehmen haben es da etwas einfacher: Sie bezahlen Leute, deren Job es ist 8 bis 10 Stunden t&auml;glich auf Politiker einzuwirken, damit diese das tun, was die Unternehmen wollen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Dann gibt es den sogenannten Fraktionszwang. Auch wenn sie sie kennen sollten - die gew&auml;hlten Volksvertreter d&uuml;rfen gar nicht die Interessen ihrer W&auml;hler vertreten, sondern m&uuml;ssen die Interessen Ihrer Partei vertreten. Tun sie das nicht, werden sie bei der n&auml;chsten Wahl nicht mehr aufgestellt: Friss oder stirb! Wer sich nicht willf&auml;hrig verh&auml;lt, wird rausgeworfen. Da ist den meisten Politikern die Geldb&ouml;rse und das Einkommen n&auml;her als die Interessen ihrer W&auml;hler.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">K&uuml;rzlich bin ich auf einen weiteren Aspekt gesto&szlig;en, der wohl so unglaublich ist, dass niemand dar&uuml;ber spricht: Die wichtigste Aufgabe der Abgeordneten, das Abstimmen &uuml;ber Gesetze, wird marginalisiert und zum l&auml;stigen Beiwerk degradiert. Wir alle erinnern uns an die bizarre Abstimmung &uuml;ber das Meldegesetz, das es Adressh&auml;ndlern erlauben sollte, Meldedaten von den Gemeinden zu kaufen, ohne dass Letztere daf&uuml;r die Einwilligung der betroffenen B&uuml;rger einholen m&uuml;ssen. Knapp 30 Abgeordnete stimmten dar&uuml;ber ab und im Ergebnis daf&uuml;r. Die anderen guckten wohl Fussball, man muss ja Priorit&auml;ten setzen ...<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Wie konnte das m&ouml;glich sein? Wir kennen das aus allen m&ouml;glichen Satzungen von Vereinen, Unternehmen, Stiftungen etc. dass eine Mindestzahl von Angeh&ouml;rigen der Organisation anwesend sein muss, damit eine Abstimmung m&ouml;glich und g&uuml;ltig ist. Das ist auch beim Bundestag so - auf den ersten Blick. Im &sect;45 der Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestags steht im Absatz (1): <br />
</span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-size: larger;">Der Bundestag ist beschlu&szlig;f&auml;hig, wenn mehr als die H&auml;lfte seiner Mitglieder im Sitzungssaal anwesend ist.</span></p>
</blockquote>
<p><span style="font-size: larger;">Das klingt ja schon mal gut und ziemlich eindeutig. Aber dann gibt es da ja noch den Absatz (2):<br />
</span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-size: larger;">Wird vor Beginn einer Abstimmung die Beschlu&szlig;f&auml;higkeit von einer  Fraktion oder von anwesenden f&uuml;nf vom Hundert der Mitglieder des  Bundestages bezweifelt und auch vom Sitzungsvorstand nicht einm&uuml;tig  bejaht oder wird die Beschlu&szlig;f&auml;higkeit vom Sitzungsvorstand im  Einvernehmen mit den Fraktionen bezweifelt, so ist in Verbindung mit der  Abstimmung die Beschlu&szlig;f&auml;higkeit durch Z&auml;hlung der Stimmen nach &sect;51, im  Laufe einer Kernzeit-Debatte im Verfahren nach &sect;52 festzustellen. Der  Pr&auml;sident kann die Abstimmung auf kurze Zeit aussetzen.</span></p>
</blockquote>
<p><span style="font-size: larger;">Es ist nicht die Tatsache relevant, dass z.B. nur 30 von derzeit 620 gew&auml;hlten Abgeordneten anwesend sind, und damit der Bundestag gem&auml;&szlig; &sect;45 (1) der Gesch&auml;ftsordnung nicht beschlussf&auml;hig ist, sondern das muss jemand ausdr&uuml;cklich sagen. Und da reicht nicht einer der die Augen aufmacht und bemerkt, dass nur so Wenige da sind, nein, nur Fraktionen oder - fraktions&uuml;bergreifend - mindestens 5% der (noch) Anwesenden m&uuml;ssen sich zusammensetzen, ein Votum vereinbaren, und damit zum amtierenden Sitzungsleiter marschieren mit der Aufforderung, dieser m&ouml;ge doch die Beschlussf&auml;higkeit des Bundestags &uuml;berpr&uuml;fen. Es verwundert da nicht, dass zwischen 1990 und 2009 (bis dahin sind </span><a href="http://www.bundestag.de/dokumente/datenhandbuch/07/07_15/index.html"><span style="font-size: larger;">statistische Daten</span></a><span style="font-size: larger;"> ver&ouml;ffentlicht) nur 9 (!) mal die Feststellung der Beschlussunf&auml;higkeit des Bundestags gefordert worden ist, also so ungef&auml;hr einmal alle 2 Jahre, oder etwa 2mal je Legislaturperiode.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Ich konnte es irgendwo lesen, dass es &uuml;blich sei, die Anzahl der anwesenden Abgeordneten einfach zu ignorieren, und abzustimmen. Das machte mich neugierig: Ich wollte wissen, wie h&auml;ufig denn weniger als 50% der Abgeordneten &uuml;ber ein Gesetz beschlie&szlig;en. Da erlebte ich die n&auml;chste &Uuml;berraschung, denn das wei&szlig; niemand.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Je Legislaturperiode werden um die 500 Gesetze beschlossen, +/- etwa 100. Wieviele Abgeordnete bei den Abstimmungen anwesend sind, wird nur festgehalten, wenn eine Fraktion oder eine Gruppe von 5% der bei der Abstimmung anwesenden Abgeordneten (&sect;52 Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestags) eine namentliche Abstimmung beantragt. Und dies passiert nur in etwas mehr als 1/4 (genau 28,1% zwischen 1990 und 2009) der Abstimmungen &uuml;ber Gesetze. Bei der &uuml;berwiegenden Mehrheit der Abstimmungen &uuml;ber Gesetze wei&szlig; niemand genau, wieviele abgestimmt haben, wieviele daf&uuml;r oder dagegen waren, und wieviele sich der Stimme enthalten haben. Der Sitzungsleiter ruft zur Abstimmung auf, Leute heben die Hand oder stehen auf, der Sitzungsleiter guckt, und stellt Zustimmung oder Ablehnung fest. Das war's. So funktioniert die Gesetzgebung in Deutschland. Da wird nichts aufgeschrieben, nichts nachgehalten, nichts &uuml;berpr&uuml;ft, nichts notiert. &Uuml;brigens, auf meine ungl&auml;ubige Nachfrage machte man mir Hoffnung. Es gibt doch eine M&ouml;glichkeit festzustellen, wieviele anwesend waren: Seit ein paar Jahren gibt es Videoaufzeichnungen von den Abstimmungen. Die kann man sich anschauen und die anwesenden Leute z&auml;hlen. Manchmal auch, wieviele wie abgestimmt haben.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Die wesentliche, h&ouml;chste, hoheitliche Aufgabe des Abgeordneten ist die Wahrnehmung seiner legislativen Funktion. Seine Mitwirkung an der Gesetzgebung. So sagt man uns, so lernen unsere Kinder das. Dass unser Bundestag bei etwa 3/4 der Gesetzesbeschl&uuml;sse noch nicht einmal wei&szlig;, wieviele abgestimmt haben, und wieviele genau daf&uuml;r oder dagegen waren, kann man da gar nicht glauben. Es ist aber so. Scheindemokratie. Die Frage ist, warum ist das so? Meine Antwort: Wenn man nicht wei&szlig;, wer wie abgestimmt hat, kann man auch niemanden zur Rechenschaft ziehen. </span></p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto:Siegfried Baier &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Das Ende der Demokratie in Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise bewegt uns nun schon zwei bis drei Jahre, und so lange hat es gedauert bis die die Politik steuernde Finanzdienstleistungsindustrie daraus etwas machen konnte, was vielleicht der letzte Schritt zur endg&#252;ltigen &#220;bernahme der Herrschaft in Europa sein k&#246;nnte. &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=757">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/365138_web_R_K_by_Stephan-Bratek_geralt_pixelio.de_.jpg"><span style="font-size: medium;"><img width="300" height="225" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/365138_web_R_K_by_Stephan-Bratek_geralt_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" title="365138_web_R_K_by_Stephan Bratek_geralt_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-758" /></span></a><span style="font-size: medium;">Die Finanzkrise bewegt uns nun schon zwei bis drei Jahre, und so lange hat es gedauert bis die die Politik steuernde Finanzdienstleistungsindustrie daraus etwas machen konnte, was vielleicht der letzte Schritt zur endg&uuml;ltigen &Uuml;bernahme der Herrschaft in Europa sein k&ouml;nnte. Dieser Schritt ist der ESM, der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus. Drei Buchstaben, deren Bedeutung kaum jemand versteht, und von denen nur wenige wissen, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Dabei kann man sie im derzeit vorliegen </span><a href="http://www.peter-bleser.de/upload/PDF-Listen/E-Mail-Info_Eurostabilisierung/Entwurf_Vertrag_ESM.pdf"><span style="font-size: medium;">Vertragsentwurf</span></a><span style="font-size: medium;"> nachlesen. Und was dort steht, ist nicht nur erschreckend, hier wird das Ende der Demokratie in Europa beschrieben, so wie wir sie kennen. Es ist die konsequente Fortsetzung der Unterdr&uuml;ckung der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung, wie sie im Lissaboner Vertrag festgeschrieben wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">So steht im Vertragsentwurf zum ESM zum Beispiel:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 8, Nr 1:<br />
Das Grundkapital betr&auml;gt 700.000.000.000 EUR (siebenhundert Milliarden Euro). Es wird aufgeteilt&nbsp; in&nbsp; 7&nbsp; (sieben)&nbsp; Millionen&nbsp; Anteile&nbsp; mit&nbsp; einem&nbsp; Nennwert&nbsp; von&nbsp; je&nbsp; 100.000&nbsp; EUR (einhunderttausend&nbsp; Euro),&nbsp; die&nbsp; gem&auml;&szlig;&nbsp; dem&nbsp; in&nbsp; Artikel 11&nbsp; definierten&nbsp; und&nbsp; in&nbsp; der&nbsp; Anlage&nbsp; 1 berechneten urspr&uuml;nglichen Beitragsschl&uuml;ssel zur Zeichnung zur Verf&uuml;gung stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sch&ouml;n und gut, das wissen wir ja schon aus der Presse. Was uns verschwiegen wird, steht in</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 10, Nr. 1:<br />
<strong>Der&nbsp; Gouverneursrat</strong>&nbsp; pr&uuml;ft&nbsp; regelm&auml;&szlig;ig,&nbsp; mindestens&nbsp; alle&nbsp; f&uuml;nf&nbsp; Jahre,&nbsp; das&nbsp; maximale Ausleihvolumen&nbsp; und&nbsp; ob&nbsp; das&nbsp; genhemigte&nbsp; Grundkapital&nbsp; des&nbsp; ESM&nbsp; hierf&uuml;r&nbsp; angemessen&nbsp; ist.&nbsp; Er <strong>kann die &Auml;nderung des&nbsp; Grundkapitals beschlie&szlig;en</strong> und Artikel 8 und Anlage 2 entsprechend &auml;ndern. <strong>Dieser Beschluss tritt in Kraft, sobald die ESM-Mitglieder die Verwahrstelle</strong> &uuml;ber den Abschluss ihrer geltenden nationalen Verfahren<strong> in Kenntnis gesetzt haben</strong>. Die neuen Anteile werden&nbsp; den&nbsp; ESM-Mitgliedern&nbsp; gem&auml;&szlig;&nbsp; dem&nbsp; in&nbsp; Artikel&nbsp; 11 und&nbsp; in&nbsp; Anlage&nbsp; 1&nbsp; definierten Beitragsschl&uuml;ssel zugeteilt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was hei&szlig;t das? Das bedeutet, dass das Leitungsgremium jederzeit eine Erh&ouml;hung des Grundkapitals des ESM beschlie&szlig;en kann, und dieser Beschluss einfach durch Mitteilung wirksam wird. 700 Milliarden reichen nicht? Dann machen wir doch N&auml;gel mit K&ouml;pfen und verdoppeln diesen Betrag einfach! Die deutschen Steuerzahler werden das schon schlucken ...</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber es geht noch weiter!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 8, Nr. 4:<br />
<strong>Die&nbsp; ESM-Mitglieder</strong>&nbsp; <strong>verpflichten&nbsp; sich</strong>&nbsp; hiermit&nbsp; <strong>bedingungslos&nbsp; und&nbsp; unwiderruflich</strong>,&nbsp; <strong>ihre Einlage</strong>&nbsp; auf&nbsp; das&nbsp; Grundkapital&nbsp; gem&auml;&szlig;&nbsp; dem&nbsp; in&nbsp; Anlage&nbsp; 1 aufgef&uuml;hrten&nbsp; Beitragsschl&uuml;ssel&nbsp; <strong>zu leisten</strong>.&nbsp; Sie&nbsp; haben&nbsp; allen&nbsp; Kapitalabrufen&nbsp; fristgerecht&nbsp; und&nbsp; gem&auml;&szlig;&nbsp; den&nbsp; in&nbsp; vorliegendem&nbsp; Vertrag geregelten Bestimmungen Folge zu leisten.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">zusammen mit</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 9, Nr. 3:<br />
Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktor ruft ausstehende und noch nicht geleistete Einlagen auf das Grundkapital&nbsp; bei&nbsp; Bedarf&nbsp; rechtzeitig&nbsp; ab,&nbsp; um&nbsp; einen&nbsp; Verzug&nbsp; des&nbsp; ESM&nbsp; bez&uuml;glich&nbsp; einer regelm&auml;&szlig;igen&nbsp; oder&nbsp; sonstigen&nbsp; Zahlungsverpflichtung&nbsp; gegen&uuml;ber&nbsp; seinen&nbsp; Gl&auml;ubigern&nbsp; zu vermeiden.&nbsp; &Uuml;ber&nbsp; jegliche&nbsp; Abrufe&nbsp; hat&nbsp; er&nbsp; das&nbsp; Direktorium&nbsp; und&nbsp; den&nbsp; Gouverneursrat&nbsp; zu informieren.&nbsp; Wird&nbsp; festgestellt,&nbsp; dass&nbsp; die&nbsp; dem&nbsp; ESM&nbsp; zur&nbsp; Verf&uuml;gung&nbsp; stehenden&nbsp; Mittel m&ouml;glicherweise&nbsp; nicht&nbsp; ausreichen,&nbsp; so&nbsp; hat&nbsp; der&nbsp; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende&nbsp; Direktor&nbsp; den/die entsprechenden Kapitalabruf(e) schnellstm&ouml;glich auszuf&uuml;hren, um zu gew&auml;hrleisten, dass der ESM&nbsp; am&nbsp; entsprechenden&nbsp; F&auml;lligkeitsdatum&nbsp; &uuml;ber,&nbsp; f&uuml;r&nbsp; eine&nbsp; vollumf&auml;ngliche&nbsp; Leistung&nbsp; seiner Zahlungsverpflichtungen&nbsp; gegen&uuml;ber&nbsp; seinen&nbsp; Gl&auml;ubigern&nbsp; ausreichende,&nbsp; finanzielle&nbsp; Mittel verf&uuml;gt.&nbsp; <strong>Die&nbsp; ESM-Mitglieder&nbsp; sagen&nbsp; hiermit&nbsp; unwiderruflich&nbsp; und&nbsp; bedingungslos&nbsp; zu</strong>,&nbsp; bei Anforderung <strong>jeglichem</strong>&nbsp; gem&auml;&szlig; vorliegendem Absatz durch den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden&nbsp; Direktor <strong>an&nbsp; sie&nbsp; gerichteten&nbsp; Kapitalabruf&nbsp; binnen&nbsp; 7&nbsp; (sieben)&nbsp; Tagen</strong>&nbsp; nach&nbsp; Erhalt&nbsp; dieser&nbsp; Anforderung <strong>nachzukommen</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sch&ouml;n, nicht war? Zuerst darf der ESM bestimmen wieviel Geld die Euro-Staaten zahlen sollen, und dann m&uuml;ssen die Euro-Staaten alle Rechte aufgeben, sich gegen einen derartigen Beschluss zu wehren. Was ist, wenn eine neu gew&auml;hlte Regierung das nicht mehr will? Dieser Vertrag ist unwiderruflich, und die Staaten haben kein Recht mehr Bedingungen zu stellen. Die Euro-Staaten verlieren vollst&auml;ndig ihre finanzielle Souver&auml;nit&auml;t.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber damit sind wir noch nicht am Schluss!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 27, Nr 3 bis 6:<br />
3. Der&nbsp; ESM,&nbsp; sein&nbsp; Eigentum,&nbsp; seine&nbsp; Finanzmittel&nbsp; und&nbsp; Verm&ouml;genswerte&nbsp; genie&szlig;en&nbsp; unabh&auml;ngig von ihrem Standort und Besitzer <strong>umfassende gerichtliche Immunit&auml;t</strong>, jedoch nicht, soweit der ESM&nbsp; f&uuml;r&nbsp; die&nbsp; Zwecke&nbsp; eines&nbsp; Verfahrens&nbsp; oder&nbsp; aufgrund&nbsp; der&nbsp; Bedingungen&nbsp; eines&nbsp; Vertrags, einschlie&szlig;lich&nbsp; der&nbsp; Unterlagen&nbsp; der&nbsp; Gr&uuml;ndungsurkunden,&nbsp; ausdr&uuml;cklich&nbsp; auf&nbsp; seine&nbsp; Immunit&auml;t verzichtet.&nbsp; <br />
4. Das Eigentum, die Finanzmittel und Verm&ouml;genswerte des ESM sind unabh&auml;ngig davon, wo und&nbsp; in&nbsp; wessen&nbsp; Besitz&nbsp; sie&nbsp; sich&nbsp; befinden,&nbsp; <strong>von&nbsp; Zugriff&nbsp; durch&nbsp; Durchsuchung,&nbsp; Beschlagnahme, Einziehung,&nbsp; Enteignung</strong>&nbsp; und&nbsp; jede&nbsp; andere&nbsp; Form&nbsp; der&nbsp; <strong>Inbesitznahme,&nbsp; Wegnahme&nbsp; oder Zwangsvollstreckung&nbsp; durch&nbsp; Regierungshandeln&nbsp; oder&nbsp; auf&nbsp; dem&nbsp; Gerichts-,&nbsp; Verwaltungs-&nbsp; oder Gesetzesweg befreit</strong>.&nbsp; <br />
5.&nbsp; <strong>Die</strong>&nbsp; Archive&nbsp; des&nbsp; ESM&nbsp; und&nbsp; alle&nbsp; ihm&nbsp; geh&ouml;renden&nbsp; oder&nbsp; in&nbsp; seinem&nbsp; Besitz&nbsp; befindlichen <strong>Dokumente </strong>im Allgemeinen <strong>sind unverletzlich</strong>.&nbsp;&nbsp; <br />
6. <strong>Die R&auml;umlichkeiten des ESM sind unverletzlich</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 30, Nr. 1:<br />
Die&nbsp; Gouverneursratsmitglieder,&nbsp; stellvertretenden&nbsp; Gouverneursratsmitglieder,&nbsp; Direktoren, stellvertretenden&nbsp; Direktoren,&nbsp; der&nbsp; Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende&nbsp; Direktor&nbsp; und&nbsp; <strong>das&nbsp; Personal&nbsp; genie&szlig;en Immunit&auml;t</strong>&nbsp; von&nbsp; der&nbsp; Gerichtsbarkeit&nbsp; <strong>hinsichtlich&nbsp; </strong>der&nbsp; in&nbsp; <strong>ihrer&nbsp; </strong>amtlichen&nbsp; Eigenschaft vorgenommenen&nbsp; <strong>Handlungen&nbsp; und&nbsp; Unverletzlichkeit&nbsp; in&nbsp; Bezug&nbsp; auf&nbsp; ihre&nbsp; amtlichen Schriftst&uuml;cke</strong>,&nbsp; jedoch&nbsp; nicht,&nbsp; wenn&nbsp; und&nbsp; soweit&nbsp; der&nbsp; Gouverneursrat&nbsp; diese&nbsp; Immunit&auml;t ausdr&uuml;cklich aufhebt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das ESM und sein Personal ist von jeglicher Haftung befreit und darf tun was es will, ohne das Staaten oder Beh&ouml;rden den ESM &uuml;berpr&uuml;fen oder zur Rechenschaft ziehen d&uuml;rfen. Ein Freibrief, wie ihn bestenfalls mittelalterliche Despoten besa&szlig;en!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Zum Schlu&szlig; noch ein kleines Detail:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Artikel 31, Nr. 5:<br />
Das&nbsp; Personal&nbsp; des&nbsp; ESM&nbsp; unterliegt&nbsp; f&uuml;r&nbsp; die&nbsp; vom&nbsp; ESM gezahlten&nbsp; Geh&auml;lter&nbsp; und&nbsp; Bez&uuml;ge&nbsp; nach Ma&szlig;gabe der vom Gouverneursrat zu beschlie&szlig;enden Regeln einer internen Steuer zugunsten des&nbsp; ESM.&nbsp; Ab&nbsp; dem&nbsp; Tag&nbsp; der&nbsp; Erhebung&nbsp; dieser&nbsp; Steuer&nbsp; sind&nbsp; diese&nbsp; Geh&auml;lter&nbsp; und&nbsp; Bez&uuml;ge&nbsp; von&nbsp; der staatlichen Einkommensteuer befreit.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das ESM beschlie&szlig;t f&uuml;r seine Mitarbeiter die H&ouml;he der Einkommensteuer selbst, und zahlt diese an sich selbst aus. Genial!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Wenn man diesen Entwurf analysiert, sieht dies so aus, dass der ESM &uuml;ber  das Verm&ouml;gen und die Einkommen aller Euro-L&auml;nder in faktisch  unbegrenzter H&ouml;he verf&uuml;gen kann (Artikel 8 Nr. 1 in Verbindung mit  Artikel 10 Nr. 1) und die Staaten ohne Einspruchs- und Widerstandsrechte  Zahlungsaufforderungen des ESM sofort Folge leisten m&uuml;ssen (Artikel 8  Nr. 4 in Verbindung mit Artikel 9 Nr. 3). Gleichzeitig ist der ESM und  dessen Personal jeglicher staatlicher Kontrolle und Ma&szlig;regelung entzogen  und ist weder einer Legislative noch einer Judikative unterworfen  (Artikel 27 und Artikel 30).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das ist der dreisteste Versuch die Herrschaft in Europa einer nichtdemokratisch legitimierten Organisation zu &uuml;bergeben, der mir bisher untergekommen ist. Jeder m&ouml;ge bitte seinen Bundestagsabgeordneten anschreiben und darauf hinweisen. Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass unsere Ja-Sager im Parlament dies bislang noch gar nicht richtig zur Kenntnis genommen haben.</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><em>(c) Foto: Stephan Bratek/geralt &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Parteien oder Demokratie?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 20:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist Teil 5 von 5 Teilen der Serie Die antidemokratische ParteienoligarchieDass die etablierten Parteien die Strukturen geschaffen haben, ihre eigene Position gegen Neuankömmlinge in der Parteienlandschaft leicht verteidigen zu können, habe ich in den anderen Teilen dieser Artikelserie &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=359">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="seriesmeta">Dieser Beitrag ist Teil 5 von 5 Teilen der Serie  <a href="http://emancipare.org/?taxonomy=series&term=parteienoligarchie" class="series-42" title="Die antidemokratische Parteienoligarchie">Die antidemokratische Parteienoligarchie</a></div><p><img class="alignleft size-medium wp-image-360" title="360249_r_by_marco-barnebeck_pixelio-klein" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/360249_r_by_marco-barnebeck_pixelio-klein-300x200.jpg" alt="360249_r_by_marco-barnebeck_pixelio-klein" height="200" width="300"/>Dass die etablierten Parteien die Strukturen geschaffen haben, ihre eigene Position gegen Neuankömmlinge in der Parteienlandschaft leicht verteidigen zu können, habe ich in den anderen Teilen dieser Artikelserie bereits gezeigt. Bleibt noch eine letzte Frage zu beantworten: Warum eigentlich Parteien? Man könnte ja auf die Idee kommen, diesen offensichtlichen Machtmissbrauch der etablierten Parteien dort auszuhebeln, wo die Parteien ihre Existenzberechtigung ableiten. Brauchen wir Parteien für die Demokratie, müssen wir sie gar haben?</p>
<p>Schauen wir uns die Gesetzeslage an: Art. 21 des Grundgesetzes sagt im ersten Absatz "Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit." Alles Weitere im Grundgesetz zu Parteien versucht nur den Missbrauch von Parteien zu verhindern. Gut, hier ist offensichtlich kein Exklusivitätsanspruch abzuleiten, laut Grundgesetz dürfen Parteien mitwirken, ein Bestimmungsrecht ist hier nicht verankert.</p>
<p>Wenden wir uns nun dem Parteiengesetz zu. Dieses Gesetz ist erst 1967 verabschiedet worden, zu einer Zeit also, als die Parteiendemokratie und ihre mächtigsten Vertreter bereits fest im Sattel der Macht saßen. Kein Wunder, dass dieses Gesetz in recht eigenwilliger Weise eine Ermächtigung für die Rolle der Parteien aus dem Grundgesetz abgeleitet hat. §1 Abs.1 des PartG sagt nun plötzlich: "Die Parteien sind ein verfassungsrechtlich notwendiger Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Sie erfüllen mit ihrer freien, dauernden Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes eine ihnen nach dem Grundgesetz obliegende und von ihm verbürgte öffentliche Aufgabe."</p>
<p>Wo bitte steht im Verfassungsrecht, dass Parteien <em>notwendig </em>sind? Wo überträgt das Grundgesetz den Parteien die <em>Aufgabe</em> zur Mitwirkung an der politischen Willensbildung? Ist Art. 21 des Grundgesetzes nicht eher als Erlaubnis zu verstehen, denn als Verpflichtung? Auch die freiheitlich-demokratische Grundordnung erfordert keine Parteien. Parteien sind (überraschenderweise) in der Legaldefinition dieses Begriffes des Bundesverfassungsgesetzes von 1990 nicht mehr vorgesehen, anders noch als in der Erläuterung des Bundesverfassungsgerichtes von 1952, in der das Mehrparteienprinzip noch als Wesenmerkmal der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Erwähnung fand.</p>
<p>Die Parteien haben im deutschen Rechtssystem keine Grundlage für ihre Machtposition, außer der von den Parteien selbst geschaffenen im Parteiengesetz. Und genau dieses Gesetz schafft das Fundament dafür, dass die Machtbastionen der etablierten Parteien so gut wie uneinnehmbar bleiben. Es ist das grundsätzliche Problem der Macht: Wer sie hat, nutzt sie um die Strukturen so zu gestalten, dass sie bleibt. Hier versagt die Gewaltenteilung, da die Parteien der gemeinsame Nenner der Machthabenden in Legislative, Exekutive und Judikative sind. Politische Macht ist heute außerhalb der Parteien unmöglich gemacht worden, und innerhalb des Parteisystems haben sich die wirklich Mächtigen unter Nutzung der Möglichkeiten, die ihnen diese Macht bietet, gegen Angriffe so weit wie möglich abgesichert.</p>
<p>Das Parteiensystem führt die Qualität "freiheitlich-demokratisch" unserer Grundordnung ad absurdum: Es schränkt in unzulässiger die Freiheit ein, an der politischen Willensbildung mitzuwirken, weil die Strukturen der politischen Willensbildung von den Parteien so gestaltet wurden, dass sie außerhalb des Parteiensystems faktisch nicht mehr möglich ist. Es entmachtet die Demokratie, da eine demokratische Mitwirkung faktisch nur noch innerhalb der Regelwerke von Parteien möglich sind, und alle diejenigen, die sich nicht an Parteien binden wollen, von der Teilhabe an der demokratischen Willensbildung ausgeschlossen werden.</p>
<p>Es stellt sich nun nur noch die Frage, wer denn die Parteien beeinflusst, wer die Mächtigen der Politik lenken kann. Aber dies ist ein anderes Thema ...</p>
<p><em><span style="font-size: smaller;">Foto (c) Marco Barnebeck / pixelio.de</span></em></p>
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