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	<title>emancipare &#187; Sklaven</title>
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	<description>Zukunft der Menschheit ∞ Zukunft der Gesellschaft ∞ Aufbruch in die Zukunft</description>
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		<title>500 Clans</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 15:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: larger;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/453079_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_.jpg"><img width="300" height="239" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/453079_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_-300x239.jpg" alt="" title="453079_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-1039" /></a>50.000. Das ist die Zahl, die ich seit langem gesucht habe. Wievielen Menschen geh&ouml;rt die Welt?&nbsp;Ich meine, so richtig, nicht nur ein bisschen, und nicht mit der Gefahr im Nacken, alles wieder verlieren zu k&ouml;nnen. Zum Beispiel wenn man sich die Falschen zu Feinden macht, oder einfach Pech hat im Gesch&auml;ft, oder zu doof ist um seine Sachen zumindest halbwegs zusammen zu halten. Ich habe die Grenze auf ein Verm&ouml;gen von 100 Millionen USD gesetzt. Wer soviel Geld hat, und es mit bescheidenen 5% Ertrag je Jahr investiert (die Deutsche Bank arbeitet auf 15% hin), der erh&auml;lt jeden Tag 10.000 USD mehr. Nach Steuern, also netto, in Deutschland. In anderen L&auml;ndern, wo die Steuern f&uuml;r Reiche noch niedriger sind, noch ein paar tausend Dollars mehr. Woher dieses Geld kommt? Zum Beispiel von den Rettungsschirmen f&uuml;r die Banken - die armen Bankbesitzer und die anderen, die ihre bescheidenen Verm&ouml;gen dort verwalten lassen, m&uuml;ssen doch davor gesch&uuml;tzt werden alles zu verlieren, nur weil sie sich wieder mal &uuml;bel verspekuliert hatten ...<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun, die Frage war, wieviele davon gibt es? Jetzt wissen wir es, zumindest gr&ouml;&szlig;enordnungsm&auml;&szlig;ig: 49.505, davon &uuml;brigens 3.477 in Deutschland. Herausgefunden hat das eine Firma in Singapur, </span><a href="http://wealthx.com/wealthreport/#wealthreport"><span style="font-size: larger;">Wealth - X</span></a><span style="font-size: larger;">, die mit ein paar hundert &quot;Korrespondenten&quot; verteilt in der Welt nichts anderes tut als herauszufinden, wer viel Geld hat, wieviel davon genau, und wof&uuml;r die es ausgeben. Daraus machen die dann Dossiers, die man kaufen kann. Neben diesen wirklich Reichen haben sie noch etwa 130.000 nicht-ganz-so-Reiche identifiziert, die sich mit irgendwas zwischen 30 Millionen und 100 Millionen USD begn&uuml;gen m&uuml;ssen. <br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Also, 50.000 richtig Reiche gibt es in der Welt, davon etwa 3.500 in Deutschland. Ungef&auml;hr 4% davon sind Milliard&auml;re, mit einem durchschnittlichen Verm&ouml;gen von etwa 2,9 Milliarden USD. Diese Leute leben im Stre&szlig;, m&uuml;ssen sie doch t&auml;glich auf's neue &uuml;berlegen, wie sie wieder mal etwa 300.000 neu hinzugekommene USD anlegen sollen. <br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun sind diese 50.000 Superreichen nicht alleine. Ihre Kinder, ihre Ehefrauen, ihre Eltern, die Geschwister, Tanten und Onkel, der Schwager und die Schw&auml;gerin, ein paar Neffen und Nichten, nicht zu vergessen die wirklich engen Freunde, sind auch nicht arm. Z&auml;hlen wahrscheinlich auch selbst zu dieser Gruppe. Wenn wir mal davon ausgehen, dass jeweils etwa 100 von diesen Superreichen untereinander verwandt, verschw&auml;gert oder eng befreundet ist, dann haben wir 500 Clans (zu denen dann jeweils noch ein paar weitere hundert aus der arme-Schlucker-Gruppe derjenigen, die nur zwischen 30 und 100 Millionen USD haben, als Entourage hinzugez&auml;hlt werden k&ouml;nnen). Diese 500 &quot;Familien&quot;, das sind die K&ouml;nige unserer Zeit. Vielleicht sind es auch nur 250 Clans oder 1.000, aber die Zahl ist jetzt belastbarer. Wir wissen nun, wieviele Menschen davon leben, dass 7 Milliarden mehr oder weniger hungern und leiden, sich abrackern und zu Tode schuften. 7 Milliarden Sklaven f&uuml;r 500 Herrscherh&auml;user. Das nenne ich mal eine Erfolgsstory.</span></p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto: Thorben Wengert &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Cui bono?</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 11:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland zahlt bis zu diesem Sommer insgesamt etwa 22 Milliarden Euro in den ESM ein. Cash, keine B&#252;rgschaften, keine Versprechen, sondern richtiges Geld. Nat&#252;rlich hat der Finanzminister das Geld nicht, er wird es sich bei den Banken leihen und die &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=995">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/FED-Washington1.jpg"><img width="240" height="180" class="alignleft size-full wp-image-1013" title="FED Washington" alt="" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/FED-Washington1.jpg" /></a>Deutschland zahlt bis zu diesem Sommer insgesamt etwa 22 Milliarden Euro in den ESM ein. Cash, keine B&uuml;rgschaften, keine Versprechen, sondern richtiges Geld. Nat&uuml;rlich hat der Finanzminister das Geld nicht, er wird es sich bei den Banken leihen und die Schulden Deutschlands entsprechend erh&ouml;hen.</p>
<p>Derzeit zahlt der deutsche Staat im Schnitt etwas mehr als 1,7% Zinsen f&uuml;r Kredite. Das sind bei 22 Milliarden Euro ca. 380 Millionen Euro. Knapp 400 Millionen Euro, die die Steuerzahler Deutschlands jedes Jahr an die Banken zahlen werden. 400 Millionen Euro jedes Jahr, die von unten nach oben verteilt werden. Zus&auml;tzlich zu den &uuml;ber 40 Milliarden Euro, die Deutschlands Steuerzahler sowieso schon an die Banken leiten.</p>
<p>Der ESM hat einen einzigen Zweck: Geld von den Steuerzahlern zu den Banken - und letztendlich den Besitzern der Banken - zu transferieren.</p>
<p>Wir werden ausgepresst wie die Zitronen. Die etwa 2 Billionen Dollar, die die Arbeitenden der Welt f&uuml;r die Schulden Ihrer Staaten an die Besitzer von Geld zahlen - Schulden, die in der Regel f&uuml;r Dinge aufgenommen wurden, die den Interessen der M&auml;chtigen dienen, und nicht den Interessen der B&uuml;rger - reichen noch nicht. Da ist noch mehr drin, vor allem im reichen Europa. Daher d&uuml;rfen die Europ&auml;er jetzt erst einmal nochmal jedes Jahr ca. 2,5 Milliarden Euro an die Banken zahlen. Die Gegenleistung daf&uuml;r? Nichts. Rein gar nichts. Es werden nur die Kredite der Banken gesch&uuml;tzt, es werden diejenigen gesch&uuml;tzt, die von einer Nicht-R&uuml;ckzahlung von Krediten betroffen w&auml;ren - die Besitzer von Geld. Daf&uuml;r ist, wie wir in den letzten drei Jahren gr&uuml;ndlich erfahren durften, Geld in nahezu unbegrenzter Menge sofort verf&uuml;gbar. Wenn 25.000 einfache Verk&auml;uferinnen bei Schlecker ihren Arbeitsplatz verlieren, daf&uuml;r ist nat&uuml;rlich kein Geld da um dort zu helfen: &quot;Es ist nicht Aufgabe des Staates, scheiternde Unternehmen zu retten!&quot;, so der offizielle Regierungskommentar.</p>
<p>Man versucht uns einzureden, dass die deutlich mehr als 100 Milliarden Euro, die Griechenland in den letzten Monaten bekommen hat, an die Griechen gegangen w&auml;ren. Dies ist in eine L&uuml;ge. Nicht 1 Euro davon ist in den griechischen Staatshaushalt geflossen, oder hat eine nun arbeitslose griechische Verk&auml;uferin erhalten, diese Milliarden, von denen &uuml;ber ein Viertel von den deutschen Steuerzahlern stammt, sind direkt an Banken gegangen. Wir transferieren Geld an Banken, nicht an bed&uuml;rftige Staaten. Wir spielen den letzten Akt in einem Spiel, das mit der Verf&uuml;hrung der Staaten zur Kreditaufnahme begonnen hat.</p>
<p>Besonders verr&uuml;ckt ist es, wenn man versteht, dass die europ&auml;ischen Staaten diese Milliarden f&uuml;r Griechenland nat&uuml;rlich auch nicht hatten, sondern bei Banken leihen mussten. Daraus entstehen etwa 4 Milliarden Euro Zinsen, die&nbsp; jedes Jahr von europ&auml;ischen Steuerzahlern an Banken gezahlt werden, damit genau diese Banken all die Milliarden Euro nicht verlieren, die sie fr&uuml;her an griechische Staats-Hasardeure verliehen hatten. Denn die Zinsen sind es letztendlich, worum es geht.</p>
<p>Die Banken haben kein Interesse an der R&uuml;ckzahlung von Schulden&nbsp;(schon mal versucht ein Immobiliendarlehen vorzeitig zur&uuml;ck zu zahlen?), sondern Ihr Interesse gilt den Zinszahlungen. Das Schlimmste was einer Bank passieren k&ouml;nnte w&auml;re, dass alle ihre Kredite zur&uuml;ckbezahlt werden. So eine Bank m&uuml;sste sofort Konkurs anmelden, weil sie kaum noch Einnahmen h&auml;tte (ich schreibe hier von Banken, nicht von den Wettb&uuml;ros, die - in der Regel anderer Leute - Geld platzieren auf Wetten &uuml;ber Zins-, Kurs-, Preis- oder Verf&uuml;gbarkeitsentwicklungen von Rohstoffen, Produkten, Dienstleistungen, Firmen oder ganzen Staaten). Das Konzept ist hervorragend aufgegangen. Die Staaten der Welt sind so verschuldet bei den Besitzern der Banken der Welt, dass sie ihnen nun auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind.</p>
<p>Wann haben die Staaten die Hoheit &uuml;ber ihr Geld aufgegeben? Wieso sind es nicht mehr Staaten, sondern privatwirtschaftlich organisierte und einzig an Profit interessierte Unternehmen, die &uuml;ber die Erzeugung und Verteilung von Geld bestimmen? Wieso zahlt der Steuerzahler Geld an Privatleute f&uuml;r etwas, was eigentlich sein ureigenstes Privileg als Volkssouver&auml;n ist: Die Versorgung des Staates mit Geld? Irgendwann, irgendwie ist es den Besitzern des Geldes gelungen der Welt die &Uuml;berzeugung einzupflanzen, dass sie die Herrscher des Geld sein m&uuml;ssten, und dass es nichts Schlimmeres g&auml;be, als wenn Staaten &uuml;ber die Geldversorgung bestimmen w&uuml;rden.</p>
<p>Vor drei Jahren feierte die Entstehung des privatwirtschaftlichen Zentralbanksystems 400j&auml;hrigen Geburtstag (1609 wurde die Amsterdamer Wechselbank gegr&uuml;ndet), im n&auml;chsten Jahr feiert die amerikanische FED (Federal Reserve System) ihren 100sten Geburtstag. Wer wissen m&ouml;chte, warum Staaten heute Geld an Banken zahlen, und nicht umgekehrt, sollte sich die Geschichte des Zentralbanksystems und insbesondere der Gr&uuml;ndung der FED einmal n&auml;her anschauen.</p>
<p>Solange die Staaten die Banken nicht entmachten und die Herrschaft &uuml;ber das Geld wieder &uuml;bernehmen, oder - noch besser - endlich das &uuml;berkommene Geld-System als solches durch ein moderneres Verfahren der Wertzuweisung und -aufbewahrung ersetzen, wird die Umverteilung von unten nach oben, die &Uuml;berweisung von Geld der arbeitenden Steuerzahler auf die Konten der nicht-arbeitenden Geldbesitzer weitergehen. Bis die Banker der Welt alles haben und die arbeitenden Menschen nichts mehr haben au&szlig;er ihrer Arbeitskraft, die dann f&uuml;r den Rest ihres Lebens an die Banker verpf&auml;ndet ist, direkt durch eigene Schulden und indirekt durch die Schulden ihres Staates. Aber das ist ja eigentlich f&uuml;r die meisten Menschen auf unserem Planeten auch heute schon so.</p>
<p><em><span style="font-size: smaller;">(c) Foto: Rdsmith4 (www.wikipedia.de)</span></em></p>
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		<title>Die Wachstumsfalle</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 19:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das durchschnittliche j&#228;hrliche Wirtschaftswachstum auf unserem Planeten betrug in den letzten 100 Jahren ca. 3,7%, in den letzten 60 Jahren ca. 4,7%. Trotz der gr&#246;&#223;ten Weltwirtschaftskrise seit den 30er Jahren - das Jahr 2009 war das erste und einzige Jahr &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=848">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/561698_web_R_by_Uwe-Bergeest_pixelio.de_.jpg"><img width="300" height="247" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/561698_web_R_by_Uwe-Bergeest_pixelio.de_-300x247.jpg" alt="" title="561698_web_R_by_Uwe Bergeest_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-851" /></a>Das durchschnittliche j&auml;hrliche Wirtschaftswachstum auf unserem Planeten betrug in den letzten 100 Jahren ca. 3,7%, in den letzten 60 Jahren ca. 4,7%. Trotz der gr&ouml;&szlig;ten Weltwirtschaftskrise seit den 30er Jahren - das Jahr 2009 war das erste und einzige Jahr seit Ende des zweiten Weltkrieges, an dem die Weltwirtschaft nicht gewachsen ist, sondern um gleich 14% schrumpfte, betrug die durchschnittliche j&auml;hrliche Wachstumsrate von von 2005 bis 2010 fast 9%. Die meisten m&ouml;gen sich dar&uuml;ber freuen, aber wer meine Artikel kennt und liest, wei&szlig; was jetzt kommt: Nur diejenigen freuen sich dar&uuml;ber, die die Wirkung der exponentiellen Kraft von Wachstum nicht verstehen.</p>
<p>Dazu folgende Tabelle:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/Tabelle-Wirtschaftswachstum.png"><img width="200" height="632" alt="" class="aligncenter size-full wp-image-929" title="Tabelle Wirtschaftswachstum" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/Tabelle-Wirtschaftswachstum.png" /></a></p>
<p>In dieser Tabelle wird gezeigt, wieviel unser Planet im Verlauf der kommenden drei Jahrhunderte produzieren wird,</p>
<ul>
<li>wenn das durchschnittliche j&auml;hrliche Wirtschaftswachstum 3% betr&auml;gt (was einen R&uuml;ckfall der Weltwirtschaft in die Wachstumsraten des 19. Jahrhunderts bedeuten w&uuml;rde), oder</li>
<li>wenn das Durchschnittswachstum 4,5% betr&auml;gt, was etwas weniger ist als das, was wir seit dem zweiten Weltkrieg haben, oder</li>
<li>wenn sich das Weltwirtschaftswachstum auf einem noch h&ouml;heren Durchschnittswert von 6% stabilisiert, was sich alle Industriekapit&auml;ne w&uuml;nschen.</li>
</ul>
<p>Die Aussage ist ganz einfach: Bei einem durchschnittlichen Wachstum von 3% werden wir am Ende dieses Jahrhunderts 16mal soviel produzieren wie heute. Und das ist die &quot;pessimistische&quot; Annahme. Wenn wir davon ausgehen, dass das Wachstum so bleibt, wie es die letzten 60 Jahre war, dann werden wir schon in nochmal 60 Jahren 16mal soviel produzieren wie heute, und im Jahr 2100 etwa 64mal soviel. Und wenn die Superoptimisten recht behalten, dann wird es 2100 sogar 256mal soviel sein wie heute. Man braucht kein Raketenwissenschaftler zu sein um zu erkennen, dass dies weder m&ouml;glich noch w&uuml;nschenswert ist. 64mal soviel bedeutet zum Beispiel, dass im Jahr 2100 fast 5 Milliarden Autos hergestellt werden. Und wenn wir &quot;nur&quot; bei 3% Wachstum bleiben, dann werden wir im Jahr 2200 jedes Jahr (!) 20 Milliarden Autos bauen.</p>
<p>Das Dumme an der ganzen Geschichte ist, dass Wachstum f&uuml;r das herrschende kapitalistische System zwingend notwendig ist. Denn nur durch Wachstum kann das Geld erwirtschaftet werden, mit dem die Zinsen f&uuml;r das zirkulierende Geld bezahlt werden m&uuml;ssen. Denn jeder Dollar, jeder Euro, jeder Franken, jedes Pfund, jeder Yen existiert nur deswegen, weil er von irgendwem als Kredit aufgenommen wurde, und f&uuml;r Kredite m&uuml;ssen Zinsen bezahlt werden. Im Schnitt zwischen 5% und 10% der gesamten zirkulierenden Geldsumme muss jedes Jahr zus&auml;tzlich erwirtschaftet werden. Geschieht dies nicht, k&ouml;nnen Zinsen nicht gezahlt, Kredite nicht bedient werden, und die Sicherheiten gehen an die Gl&auml;ubiger. Das ist das Geheimnis und das Ziel des Zinskapitalismus, die &Uuml;bertragung der Sachwerte von den Flei&szlig;igen und Arbeitenden auf die Besitzer von Geld. Der Tausch von Geld, dass nur das Papier wert ist, auf dem es gedruckt wurde (wobei f&uuml;r mehr als 90% der zirkulierenden Geldes noch nicht einmal dieser Minimalwert existiert, weil es das nur als Daten in Computern gibt), gegen H&auml;user, Grundst&uuml;cke und alles andere, was allgemein als&nbsp;Sicherheit f&uuml;r Kredite akzeptiert wird.</p>
<p>Ohne Wachstum funktioniert dieses System nicht, weil die Bev&ouml;lkerung dann zu leicht merken w&uuml;rde, dass sie ausgeraubt wird. Darum wird die herrschende Oligarchie der Unternehmen und ihrer Besitzer dieses System solange fahren bis es zusammenbricht und dabei versuchen, solange wie m&ouml;glich die Sch&auml;fchen im Dunkel zu halten. Irgendwann wird das Kartenhaus dennoch zusammenfallen, und die Pl&uuml;nderer und Sklavenherren des Planeten haben bis dahin praktisch alles was Wertvoll ist in ihren Besitz gebracht. Den daran anschlie&szlig;enden Krieg der Verhungernden werden sie in ihren Burgen aussitzen und sich danach eines grundgereinigten Planeten mit gerade noch ein paar hundert Millionen Menschen erfreuen, die ihnen dann weiterhin als Sklaven dienen k&ouml;nnen.</p>
<p>Dies wissen diejenigen, die von diesem System profitieren, nat&uuml;rlich. Der Zusammenbruch ist ja auch nicht wirklich schwer vorherzusagen. Wir m&uuml;ssen die Lebensmittelkonzerne, die Chemieindustrie, die Hersteller von Waffen, Tabak oder Alkohol, die Pharma- und Atomindustrie, die Automobilhersteller, die Banker und alle anderen Profiteure dieses zuk&uuml;nftigen Abschlachtens unserer Enkel wegen V&ouml;lkermord und Planetenzerst&ouml;rung anklagen. Wissenschaftler, Priester, Politiker und alle anderen, die dies alles wider besseren Wissens dulden und unterst&uuml;tzen geh&ouml;ren mit auf die Anklagebank. Jeden Tag sterben jetzt schon fast 40.000 Menschen, die meisten davon Kinder, an Hunger, leben Milliarden in Leid und Not. Es ist nicht so, dass da niemand f&uuml;r verantwortlich ist. Es ist auch nicht so, dass man dies nicht &auml;ndern k&ouml;nnte. Auch um dies zu erkennen, braucht man nicht Nobelpreistr&auml;ger zu sein.</p>
<p>Hier noch zwei Tabellen dazu:&nbsp;</p>
<table width="511" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<colgroup>
<col width="177" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:6286;width:133pt" />
<col width="74" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2616;width:55pt" />
<col width="45" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1592;width:34pt" />
<col width="31" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1109;width:23pt" />
<col width="61" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2161;width:46pt" />
<col width="78" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2759;width:58pt" />
<col width="45" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1592;width:34pt" />  </colgroup>
<tbody>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td width="177" height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;width:133pt">j&auml;hrlicher   &Oslash; &uuml;ber die letzten</td>
<td width="74" class="xl68" style="border-left:none;width:55pt">700 Jahre:</td>
<td align="right" width="45" class="xl69" style="border-left:none;width:34pt;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#63BE7B;mso-pattern:black none">1,03%</td>
<td width="31" style="width:23pt">&nbsp;</td>
<td width="61" class="xl69" style="width:46pt">bzw. von</td>
<td width="78" class="xl71" style="border-left:none;width:58pt">1300 - 1400</td>
<td align="right" width="45" class="xl72" style="border-left:none;width:34pt;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,34%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">600 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#6FC17B;mso-pattern:black none">1,14%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1400 - 1500</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,27%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">500 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#83C77C;mso-pattern:black none">1,32%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1500 - 1600</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,28%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">400 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#A2D07E;mso-pattern:black none">1,59%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1600 - 1700</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,26%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">300 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#D4DE81;mso-pattern:black none">2,03%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1700 - 1800</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,57%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">200 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FFE483;mso-pattern:black none">2,78%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1800 - 1900</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#E0E37D;mso-pattern:black none">1,88%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">100 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FED17F;mso-pattern:black none">3,72%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1900 - 2000</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:red;mso-pattern:black none">3,72%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">60 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FDBC7B;mso-pattern:black none">4,75%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">10 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FDB97B;mso-pattern:black none">4,91%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">5 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#F8696B;mso-pattern:black none">8,80%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr betrug &uuml;ber die letzten 700 Jahre ziemlich genau 1%, und je st&auml;rker man den Betrachtungszeitraum verk&uuml;rzt, desto h&ouml;her wird das durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr. Bis in das 18. Jahrhundert hinein betrug das durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr in der Regel weniger als 0,5%. Erst mit der Entwicklung der Industrialisierung begann dieses Wachstum zu explodieren, und nimmt seit her - von kleineren Einbr&uuml;chen abgesehen - st&auml;ndig zu. Man will uns glauben machen, dies kann ewig so weiter gehen. Wer dem folgt, muss schwachsinnig sein.</p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto: Uwe Bergeest &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Spirituelle Versklavung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 15:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Abgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaven]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es Gott? Atheisten beantworten die Frage kategorisch mit &#34;Nein!&#34;, Gl&#228;ubige genauso kategorisch mit &#34;Ja!&#34;. Weder die einen noch die anderen k&#246;nnen wirklich beweisen, dass ihre jeweilige Position stimmt. Die interessante Frage ist, wenn es Gott gibt, welche Bedeutung hat &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=337">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es Gott? Atheisten beantworten die Frage kategorisch mit &quot;Nein!&quot;, Gl&auml;ubige genauso kategorisch mit &quot;Ja!&quot;. Weder die einen noch die anderen k&ouml;nnen wirklich beweisen, dass ihre jeweilige Position stimmt.</p>
<p>Die interessante Frage ist, wenn es Gott gibt, welche Bedeutung hat das f&uuml;r uns?</p>
<p>Alle G&ouml;tter, deren Existenz bisher von Menschen angenommen wurden, hatten einige Gemeinsamkeiten: Sie sind wesentlich m&auml;chtiger als der m&auml;chtigste Mensch, und sie fordern vom Menschen F&uuml;gsamkeit und Gehorsam. Sie stellen teilweise sehr abstruse Regeln auf, deren Befolgung erwartet und mit Belohnung versehen wird, und deren Mi&szlig;achtung bestraft wird. Bei allen war/ist es auch so, dass die Belohnung oder Bestrafung nicht zu Lebzeiten erfolgt, sondern erst nach dem Tod, was einen Gott unkalkulierbar und un&uuml;berpr&uuml;fbar macht. Dies steht auch in &Uuml;bereinstimmung mit einer weiteren Eigenschaft aller G&ouml;tter: Sie entziehen sich unserer Wahrnehmung.</p>
<p>Kurz: Die G&ouml;tter der Menschheit sind m&auml;chtig und verlangen die Befolgung ihrer Regeln unter Androhung der einzig m&ouml;glichen Steigerung der Todesstrafe - der Strafe nach dem Tod.</p>
<p>Wenn es also so einen Gott gibt, was ist er dann anderes als ein subtiler Sklavenherr? Macht diese Erkenntnis die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht, nicht irrelevant gegen&uuml;ber der Frage, ob man der Idee eines derartigen Gottes als Mensch &uuml;berhaupt folgen darf, ohne ein wesentliches Element seines Menschseins aufzugeben: Sein Selbstbestimmungsrecht, seine pers&ouml;nliche Freiheit?</p>
<p>Ist die Idee von Gott nicht in Wahrheit eine Vers&uuml;ndigung gegen die Menschheit, ein Versuch der Versklavung der Menschen auf spiritueller Ebene?</p>
<p>Die Frage die dann darauf folgt ist: Wer profitiert von dieser Versklavung? Es gibt offensichtlich keine G&ouml;tter die auf Erden wandeln und die Fr&uuml;chte der Arbeit ihrer Sklaven einsammeln. Aber es gibt deren menschliche Verwalter auf Erden: Priester, M&ouml;nche und Nonnen und ihre Kirchen und Regeln.</p>
<p>Sie sammeln die Fr&uuml;chte der Arbeit der Menschen ein wie sie von den G&ouml;ttern verlangt werden. Und leben gut davon, bauen H&auml;user, kaufen Land, sammeln Kunst, und essen und trinken ohne daf&uuml;r arbeiten zu m&uuml;ssen. Ihre Arbeit ist es daf&uuml;r zu sorgen, dass die Sklaven der G&ouml;tter &uuml;berleben, zufrieden sind, und stets ihren Tribut zu zahlen in der Lage sind.</p>
<p>In diesem Sinne, ein Vortrag von Richard Dawkins:&nbsp;</p>
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<p><em><span style="font-size: smaller;">Video (c) www.ted.com</span></em></p>
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