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	<title>emancipare &#187; Zins</title>
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	<description>Zukunft der Menschheit ∞ Zukunft der Gesellschaft ∞ Aufbruch in die Zukunft</description>
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		<title>Die Wachstumsfalle</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 19:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Staat und Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaven]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zins]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das durchschnittliche j&#228;hrliche Wirtschaftswachstum auf unserem Planeten betrug in den letzten 100 Jahren ca. 3,7%, in den letzten 60 Jahren ca. 4,7%. Trotz der gr&#246;&#223;ten Weltwirtschaftskrise seit den 30er Jahren - das Jahr 2009 war das erste und einzige Jahr &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=848">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/561698_web_R_by_Uwe-Bergeest_pixelio.de_.jpg"><img width="300" height="247" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/561698_web_R_by_Uwe-Bergeest_pixelio.de_-300x247.jpg" alt="" title="561698_web_R_by_Uwe Bergeest_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-851" /></a>Das durchschnittliche j&auml;hrliche Wirtschaftswachstum auf unserem Planeten betrug in den letzten 100 Jahren ca. 3,7%, in den letzten 60 Jahren ca. 4,7%. Trotz der gr&ouml;&szlig;ten Weltwirtschaftskrise seit den 30er Jahren - das Jahr 2009 war das erste und einzige Jahr seit Ende des zweiten Weltkrieges, an dem die Weltwirtschaft nicht gewachsen ist, sondern um gleich 14% schrumpfte, betrug die durchschnittliche j&auml;hrliche Wachstumsrate von von 2005 bis 2010 fast 9%. Die meisten m&ouml;gen sich dar&uuml;ber freuen, aber wer meine Artikel kennt und liest, wei&szlig; was jetzt kommt: Nur diejenigen freuen sich dar&uuml;ber, die die Wirkung der exponentiellen Kraft von Wachstum nicht verstehen.</p>
<p>Dazu folgende Tabelle:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/Tabelle-Wirtschaftswachstum.png"><img width="200" height="632" alt="" class="aligncenter size-full wp-image-929" title="Tabelle Wirtschaftswachstum" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/Tabelle-Wirtschaftswachstum.png" /></a></p>
<p>In dieser Tabelle wird gezeigt, wieviel unser Planet im Verlauf der kommenden drei Jahrhunderte produzieren wird,</p>
<ul>
<li>wenn das durchschnittliche j&auml;hrliche Wirtschaftswachstum 3% betr&auml;gt (was einen R&uuml;ckfall der Weltwirtschaft in die Wachstumsraten des 19. Jahrhunderts bedeuten w&uuml;rde), oder</li>
<li>wenn das Durchschnittswachstum 4,5% betr&auml;gt, was etwas weniger ist als das, was wir seit dem zweiten Weltkrieg haben, oder</li>
<li>wenn sich das Weltwirtschaftswachstum auf einem noch h&ouml;heren Durchschnittswert von 6% stabilisiert, was sich alle Industriekapit&auml;ne w&uuml;nschen.</li>
</ul>
<p>Die Aussage ist ganz einfach: Bei einem durchschnittlichen Wachstum von 3% werden wir am Ende dieses Jahrhunderts 16mal soviel produzieren wie heute. Und das ist die &quot;pessimistische&quot; Annahme. Wenn wir davon ausgehen, dass das Wachstum so bleibt, wie es die letzten 60 Jahre war, dann werden wir schon in nochmal 60 Jahren 16mal soviel produzieren wie heute, und im Jahr 2100 etwa 64mal soviel. Und wenn die Superoptimisten recht behalten, dann wird es 2100 sogar 256mal soviel sein wie heute. Man braucht kein Raketenwissenschaftler zu sein um zu erkennen, dass dies weder m&ouml;glich noch w&uuml;nschenswert ist. 64mal soviel bedeutet zum Beispiel, dass im Jahr 2100 fast 5 Milliarden Autos hergestellt werden. Und wenn wir &quot;nur&quot; bei 3% Wachstum bleiben, dann werden wir im Jahr 2200 jedes Jahr (!) 20 Milliarden Autos bauen.</p>
<p>Das Dumme an der ganzen Geschichte ist, dass Wachstum f&uuml;r das herrschende kapitalistische System zwingend notwendig ist. Denn nur durch Wachstum kann das Geld erwirtschaftet werden, mit dem die Zinsen f&uuml;r das zirkulierende Geld bezahlt werden m&uuml;ssen. Denn jeder Dollar, jeder Euro, jeder Franken, jedes Pfund, jeder Yen existiert nur deswegen, weil er von irgendwem als Kredit aufgenommen wurde, und f&uuml;r Kredite m&uuml;ssen Zinsen bezahlt werden. Im Schnitt zwischen 5% und 10% der gesamten zirkulierenden Geldsumme muss jedes Jahr zus&auml;tzlich erwirtschaftet werden. Geschieht dies nicht, k&ouml;nnen Zinsen nicht gezahlt, Kredite nicht bedient werden, und die Sicherheiten gehen an die Gl&auml;ubiger. Das ist das Geheimnis und das Ziel des Zinskapitalismus, die &Uuml;bertragung der Sachwerte von den Flei&szlig;igen und Arbeitenden auf die Besitzer von Geld. Der Tausch von Geld, dass nur das Papier wert ist, auf dem es gedruckt wurde (wobei f&uuml;r mehr als 90% der zirkulierenden Geldes noch nicht einmal dieser Minimalwert existiert, weil es das nur als Daten in Computern gibt), gegen H&auml;user, Grundst&uuml;cke und alles andere, was allgemein als&nbsp;Sicherheit f&uuml;r Kredite akzeptiert wird.</p>
<p>Ohne Wachstum funktioniert dieses System nicht, weil die Bev&ouml;lkerung dann zu leicht merken w&uuml;rde, dass sie ausgeraubt wird. Darum wird die herrschende Oligarchie der Unternehmen und ihrer Besitzer dieses System solange fahren bis es zusammenbricht und dabei versuchen, solange wie m&ouml;glich die Sch&auml;fchen im Dunkel zu halten. Irgendwann wird das Kartenhaus dennoch zusammenfallen, und die Pl&uuml;nderer und Sklavenherren des Planeten haben bis dahin praktisch alles was Wertvoll ist in ihren Besitz gebracht. Den daran anschlie&szlig;enden Krieg der Verhungernden werden sie in ihren Burgen aussitzen und sich danach eines grundgereinigten Planeten mit gerade noch ein paar hundert Millionen Menschen erfreuen, die ihnen dann weiterhin als Sklaven dienen k&ouml;nnen.</p>
<p>Dies wissen diejenigen, die von diesem System profitieren, nat&uuml;rlich. Der Zusammenbruch ist ja auch nicht wirklich schwer vorherzusagen. Wir m&uuml;ssen die Lebensmittelkonzerne, die Chemieindustrie, die Hersteller von Waffen, Tabak oder Alkohol, die Pharma- und Atomindustrie, die Automobilhersteller, die Banker und alle anderen Profiteure dieses zuk&uuml;nftigen Abschlachtens unserer Enkel wegen V&ouml;lkermord und Planetenzerst&ouml;rung anklagen. Wissenschaftler, Priester, Politiker und alle anderen, die dies alles wider besseren Wissens dulden und unterst&uuml;tzen geh&ouml;ren mit auf die Anklagebank. Jeden Tag sterben jetzt schon fast 40.000 Menschen, die meisten davon Kinder, an Hunger, leben Milliarden in Leid und Not. Es ist nicht so, dass da niemand f&uuml;r verantwortlich ist. Es ist auch nicht so, dass man dies nicht &auml;ndern k&ouml;nnte. Auch um dies zu erkennen, braucht man nicht Nobelpreistr&auml;ger zu sein.</p>
<p>Hier noch zwei Tabellen dazu:&nbsp;</p>
<table width="511" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<colgroup>
<col width="177" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:6286;width:133pt" />
<col width="74" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2616;width:55pt" />
<col width="45" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1592;width:34pt" />
<col width="31" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1109;width:23pt" />
<col width="61" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2161;width:46pt" />
<col width="78" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:2759;width:58pt" />
<col width="45" style="mso-width-source:userset;mso-width-alt:1592;width:34pt" />  </colgroup>
<tbody>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td width="177" height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;width:133pt">j&auml;hrlicher   &Oslash; &uuml;ber die letzten</td>
<td width="74" class="xl68" style="border-left:none;width:55pt">700 Jahre:</td>
<td align="right" width="45" class="xl69" style="border-left:none;width:34pt;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#63BE7B;mso-pattern:black none">1,03%</td>
<td width="31" style="width:23pt">&nbsp;</td>
<td width="61" class="xl69" style="width:46pt">bzw. von</td>
<td width="78" class="xl71" style="border-left:none;width:58pt">1300 - 1400</td>
<td align="right" width="45" class="xl72" style="border-left:none;width:34pt;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,34%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">600 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#6FC17B;mso-pattern:black none">1,14%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1400 - 1500</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,27%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">500 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#83C77C;mso-pattern:black none">1,32%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1500 - 1600</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,28%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">400 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#A2D07E;mso-pattern:black none">1,59%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1600 - 1700</td>
<td align="right" class="xl72" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,26%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">300 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#D4DE81;mso-pattern:black none">2,03%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1700 - 1800</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#00B050;mso-pattern:black none">0,57%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">200 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FFE483;mso-pattern:black none">2,78%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1800 - 1900</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#E0E37D;mso-pattern:black none">1,88%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">100 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FED17F;mso-pattern:black none">3,72%</td>
<td>&nbsp;</td>
<td class="xl69" style="border-top:none">bzw. von</td>
<td class="xl71" style="border-top:none;border-left:none">1900 - 2000</td>
<td align="right" class="xl70" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:red;mso-pattern:black none">3,72%</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">60 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FDBC7B;mso-pattern:black none">4,75%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">10 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#FDB97B;mso-pattern:black none">4,91%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr height="19" style="height:14.4pt">
<td height="19" class="xl68" style="height:14.4pt;border-top:none">j&auml;hrlicher &Oslash;   &uuml;ber die letzten</td>
<td class="xl68" style="border-top:none;border-left:none">5 Jahre:</td>
<td align="right" class="xl69" style="border-top:none;border-left:none;
            font-size:11.0pt;color:windowtext;font-weight:400;text-decoration:none;
            text-underline-style:none;text-line-through:none;font-family:Calibri;
            border:.5pt solid windowtext;background:#F8696B;mso-pattern:black none">8,80%</td>
<td class="xl66">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td class="xl67">&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr betrug &uuml;ber die letzten 700 Jahre ziemlich genau 1%, und je st&auml;rker man den Betrachtungszeitraum verk&uuml;rzt, desto h&ouml;her wird das durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr. Bis in das 18. Jahrhundert hinein betrug das durchschnittliche Wirtschaftswachstum je Jahr in der Regel weniger als 0,5%. Erst mit der Entwicklung der Industrialisierung begann dieses Wachstum zu explodieren, und nimmt seit her - von kleineren Einbr&uuml;chen abgesehen - st&auml;ndig zu. Man will uns glauben machen, dies kann ewig so weiter gehen. Wer dem folgt, muss schwachsinnig sein.</p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto: Uwe Bergeest &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schuldenwahnsinn</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Staat und Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Abgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zins]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man alle Staatschulden aller Staaten zusammenz&#228;hlt, kommt man derzeit auf den wahnsinnigen Betrag von derzeit etwa 55 Billionen US Dollar. Wohlgemerkt, alle Staaten dieses Planeten. Das entspricht fast der gesamten j&#228;hrlichen Wirtschaftsleistung unseres Planeten. Da stellt sich doch dann &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=797">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/341946_web_R_by_HAUK-MEDIEN-ARCHIV-_-www.bayernnachrichten.de-_-Alexander-Hauk_pixelio.de_.jpg"><img height="183" width="300" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/341946_web_R_by_HAUK-MEDIEN-ARCHIV-_-www.bayernnachrichten.de-_-Alexander-Hauk_pixelio.de_-300x183.jpg" alt="" title="341946_web_R_by_HAUK MEDIEN ARCHIV _ www.bayernnachrichten.de _ Alexander Hauk_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-803" /></a>Wenn man alle Staatschulden aller Staaten zusammenz&auml;hlt, kommt man derzeit auf den wahnsinnigen Betrag von derzeit etwa <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,778952,00.html">55 Billionen US Dollar</a>. Wohlgemerkt, alle Staaten dieses Planeten. Das entspricht fast der gesamten j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung unseres Planeten. Da stellt sich doch dann die Frage: Bei wem ist denn unser Planet so hoch verschuldet? Beim Mars, bei der Venus? Nun, unsere Staaten sind bei der Finanzindustrie verschuldet, bei Banken, bei Versicherungen, bei Fonds. Wieso ist das so? Wieso haben die Banken Geld, und die Staaten nicht? Sollte das nicht eigentlich umgekehrt sein? Sollten es nicht die Staaten sein, die das Geld haben, und den Banken zur Verf&uuml;gung stellen? Wieso haben heute profitorientierte Privatunternehmen das Geld, wo ist die Geldhoheit der Staaten geblieben? Und dann gibt es ja noch die gesch&auml;tzten &uuml;ber 100 Billionen Euro, mit denen Unternehmen und Privathaushalte verschuldet sind.</p>
<p>Das ist aber nur eine Facette der Merkw&uuml;rdigkeit. Schauen wir uns kurz eine andere Facette an.</p>
<p>Nehmen wir an, dass die durchschnittliche Verzinsung der Staatsschulden bei 5% p.a. liegt. Das sind dann &uuml;ber 2,5 Billionen Dollar, die jedes Jahr an diejenigen gezahlt werden, bei denen sich die Staaten verschuldet haben. Das ist mehr als das gesamte Bruttoinlandsprodukt von Afrika, dem Mittleren Osten oder ganz S&uuml;damerika. Oder ungef&auml;hr drei Jahre lang alle Steuereinnahmen Deutschlands. Wer bekommt dieses Geld? Und: wer erwirtschaftet dieses Geld? Wenn man dann noch die Billionen Euro hinzurechnet, die Unternehmen und Privatleute jedes Jahr an Zinsen f&uuml;r ihre Kredite zahlen m&uuml;ssen, dann wird die Dimension dieser Umverteilung erst richtig deutlich. Vor allem wenn man versteht, das Geld nicht arbeitet, sondern das Geld den Wert der Arbeit von vielen, vielen Menschen einfach absaugt.</p>
<p>Banken machen Geld, das sie den Staaten, Unternehmen und Menschen leihen, und wir alle sind dadurch gezwungen zu arbeiten, um das Geld wieder zur&uuml;ck zu zahlen, und vor allem, um den Preis f&uuml;r das Geld zu bezahlen, die Zinsen.</p>
<p>Wie w&auml;re es, wenn die Staaten einfach per Gesetz ihre Geldhoheit zur&uuml;ckholen? Alle Staatsschulden als Raub an den V&ouml;lkern der Erde f&uuml;r nichtig erkl&auml;ren, und zuk&uuml;nftig sich nicht mehr Geld von Privatleuten leihen, sondern das Geld zinsfrei selbst herstellen, das sie und die Unternehmen und Menschen in ihrem Land brauchen. Oder, noch besser, endlich die M&ouml;glichkeiten der modernen Informationstechnologie nutzen, und einfach auf Geld ganz verzichten. Dann w&uuml;rden auch Unternehmen und Menschen schlie&szlig;lich aus der Zinssklaverei unserer Banken entlassen.</p>
<p>Das ist nicht utopischer als der Gedanke, dass die Geldhoheit nicht mehr bei den Staaten liegt, sondern bei Privatunternehmen.</p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto: HAUK MEDIEN ARCHIV / www.bayernnachrichten.de / Alexander Hauk &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Umverteilung</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 17:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-348" title="geldumverteilung" alt="geldumverteilung" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/geldumverteilung-300x201.jpg" /><strong>Umverteilung 1. Teil:</strong> Im Jahr 2007 gab es in Deutschland ca. 43 Millionen Menschen, die durch Arbeit zusammen knapp 1,2 Bil &euro; an Einkommen erzielt haben. Von diesem Einkommen hat der Staat durch Abgaben und Steuern 53% oder gut 620 Mrd &euro; einbehalten. Von diesem Geld wurden ca. 370 Mrd &euro; an diejenigen verteilt, die nicht arbeiten konnten oder wollten: Kinder und Rentner, Kranke und Arbeitslose.</p>
<p><strong>Umverteilung 2. Teil:</strong> Im gleichen Jahr verzeichneten alle Banken und Sparkassen zusammen Zinseinnahmen in H&ouml;he von etwa 420 Mrd &euro;. Dieses Geld geht an die Leute, die soviel Geld &uuml;brig haben (ab ca. 200.000 &euro;), dass sie mehr Zinsen bekommen als sie zahlen: Die Reichen.</p>
<p>Was viele nicht wissen: In jedem Euro den wir f&uuml;r Waren oder Dienstleistungen zahlen, sind diese Zinsen eingepreist. Es geht also nicht nur um die Zinsen, die wir selber an die Bank zahlen. Es ist auch nicht so, dass diejenigen, die ein paar hundert oder tausend Euro im Jahr Zinsen f&uuml;r angelegtes Geld erhalten, von diesen 420 Mrd &euro; etwas bekommen w&uuml;rden. Ein Haushalt, der im Monat durchschnittlich 2.000 &euro; f&uuml;r Mieten, Lebensmittel, Kleidung, Urlaub und was man sonst so alles braucht, ausgibt, zahlt damit direkt und indirekt ca. 700 &euro; an Zinsen. Jeden Monat. Im Jahr &uuml;ber 8.000 &euro;. Dieser Haushalt m&uuml;sste ca. 150.000 bis 200.000 &euro; irgendwo angelegt haben, bevor er behaupten k&ouml;nnte dass er aus dem Topf von 420 Mrd &euro; etwas bek&auml;me. Nur etwa 10% aller Haushalte k&ouml;nnen das. Genau die 10%, die allgemein als &quot;die Reichen&quot; gelten. Und 90% dieser 420&nbsp;Mrd &euro; gehen wieder an das obere Zehntel dieser Gruppe, an die Reichen der Reichen.</p>
<p><strong>Umverteilung 3. Teil</strong>: Die 370 Mrd &euro; Transfereinkommen gehen an etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, w&auml;hrend die 420 Mrd &euro; Zinseinkommen an 10% gehen. Das ist nicht nur mehr Geld, es sind vor allem viel weniger Menschen, die es bekommen. Das durchschnittliche Transfereinkommen betr&auml;gt etwa 9.000 &euro; je Jahr, w&auml;hrend das durchschnittliche Zinseinkommen &uuml;ber 50.000 &euro; je Empf&auml;nger ausmacht.</p>
<p>Zwei Dinge haben beide Einkommen gemeinsam. Erstens, die Bezieher dieser Einkommen m&uuml;ssen daf&uuml;r nicht arbeiten, und zweitens, diejenigen die arbeiten zahlen es.</p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>Foto (c) Bundesarchiv / commons.wikimedia.org</em></span></p>
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