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	<title>emancipare &#187; Einkommen</title>
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		<title>500 Clans</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 15:31:05 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: larger;"><a href="http://emancipare.org/wp-content/uploads/453079_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_.jpg"><img width="300" height="239" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/453079_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_-300x239.jpg" alt="" title="453079_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de" class="alignleft size-medium wp-image-1039" /></a>50.000. Das ist die Zahl, die ich seit langem gesucht habe. Wievielen Menschen geh&ouml;rt die Welt?&nbsp;Ich meine, so richtig, nicht nur ein bisschen, und nicht mit der Gefahr im Nacken, alles wieder verlieren zu k&ouml;nnen. Zum Beispiel wenn man sich die Falschen zu Feinden macht, oder einfach Pech hat im Gesch&auml;ft, oder zu doof ist um seine Sachen zumindest halbwegs zusammen zu halten. Ich habe die Grenze auf ein Verm&ouml;gen von 100 Millionen USD gesetzt. Wer soviel Geld hat, und es mit bescheidenen 5% Ertrag je Jahr investiert (die Deutsche Bank arbeitet auf 15% hin), der erh&auml;lt jeden Tag 10.000 USD mehr. Nach Steuern, also netto, in Deutschland. In anderen L&auml;ndern, wo die Steuern f&uuml;r Reiche noch niedriger sind, noch ein paar tausend Dollars mehr. Woher dieses Geld kommt? Zum Beispiel von den Rettungsschirmen f&uuml;r die Banken - die armen Bankbesitzer und die anderen, die ihre bescheidenen Verm&ouml;gen dort verwalten lassen, m&uuml;ssen doch davor gesch&uuml;tzt werden alles zu verlieren, nur weil sie sich wieder mal &uuml;bel verspekuliert hatten ...<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun, die Frage war, wieviele davon gibt es? Jetzt wissen wir es, zumindest gr&ouml;&szlig;enordnungsm&auml;&szlig;ig: 49.505, davon &uuml;brigens 3.477 in Deutschland. Herausgefunden hat das eine Firma in Singapur, </span><a href="http://wealthx.com/wealthreport/#wealthreport"><span style="font-size: larger;">Wealth - X</span></a><span style="font-size: larger;">, die mit ein paar hundert &quot;Korrespondenten&quot; verteilt in der Welt nichts anderes tut als herauszufinden, wer viel Geld hat, wieviel davon genau, und wof&uuml;r die es ausgeben. Daraus machen die dann Dossiers, die man kaufen kann. Neben diesen wirklich Reichen haben sie noch etwa 130.000 nicht-ganz-so-Reiche identifiziert, die sich mit irgendwas zwischen 30 Millionen und 100 Millionen USD begn&uuml;gen m&uuml;ssen. <br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Also, 50.000 richtig Reiche gibt es in der Welt, davon etwa 3.500 in Deutschland. Ungef&auml;hr 4% davon sind Milliard&auml;re, mit einem durchschnittlichen Verm&ouml;gen von etwa 2,9 Milliarden USD. Diese Leute leben im Stre&szlig;, m&uuml;ssen sie doch t&auml;glich auf's neue &uuml;berlegen, wie sie wieder mal etwa 300.000 neu hinzugekommene USD anlegen sollen. <br />
</span></p>
<p><span style="font-size: larger;">Nun sind diese 50.000 Superreichen nicht alleine. Ihre Kinder, ihre Ehefrauen, ihre Eltern, die Geschwister, Tanten und Onkel, der Schwager und die Schw&auml;gerin, ein paar Neffen und Nichten, nicht zu vergessen die wirklich engen Freunde, sind auch nicht arm. Z&auml;hlen wahrscheinlich auch selbst zu dieser Gruppe. Wenn wir mal davon ausgehen, dass jeweils etwa 100 von diesen Superreichen untereinander verwandt, verschw&auml;gert oder eng befreundet ist, dann haben wir 500 Clans (zu denen dann jeweils noch ein paar weitere hundert aus der arme-Schlucker-Gruppe derjenigen, die nur zwischen 30 und 100 Millionen USD haben, als Entourage hinzugez&auml;hlt werden k&ouml;nnen). Diese 500 &quot;Familien&quot;, das sind die K&ouml;nige unserer Zeit. Vielleicht sind es auch nur 250 Clans oder 1.000, aber die Zahl ist jetzt belastbarer. Wir wissen nun, wieviele Menschen davon leben, dass 7 Milliarden mehr oder weniger hungern und leiden, sich abrackern und zu Tode schuften. 7 Milliarden Sklaven f&uuml;r 500 Herrscherh&auml;user. Das nenne ich mal eine Erfolgsstory.</span></p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>(c) Foto: Thorben Wengert &nbsp;/ pixelio.de</em></span></p>
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		<title>Umverteilung</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 17:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Abgaben]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-348" title="geldumverteilung" alt="geldumverteilung" src="http://emancipare.org/wp-content/uploads/geldumverteilung-300x201.jpg" /><strong>Umverteilung 1. Teil:</strong> Im Jahr 2007 gab es in Deutschland ca. 43 Millionen Menschen, die durch Arbeit zusammen knapp 1,2 Bil &euro; an Einkommen erzielt haben. Von diesem Einkommen hat der Staat durch Abgaben und Steuern 53% oder gut 620 Mrd &euro; einbehalten. Von diesem Geld wurden ca. 370 Mrd &euro; an diejenigen verteilt, die nicht arbeiten konnten oder wollten: Kinder und Rentner, Kranke und Arbeitslose.</p>
<p><strong>Umverteilung 2. Teil:</strong> Im gleichen Jahr verzeichneten alle Banken und Sparkassen zusammen Zinseinnahmen in H&ouml;he von etwa 420 Mrd &euro;. Dieses Geld geht an die Leute, die soviel Geld &uuml;brig haben (ab ca. 200.000 &euro;), dass sie mehr Zinsen bekommen als sie zahlen: Die Reichen.</p>
<p>Was viele nicht wissen: In jedem Euro den wir f&uuml;r Waren oder Dienstleistungen zahlen, sind diese Zinsen eingepreist. Es geht also nicht nur um die Zinsen, die wir selber an die Bank zahlen. Es ist auch nicht so, dass diejenigen, die ein paar hundert oder tausend Euro im Jahr Zinsen f&uuml;r angelegtes Geld erhalten, von diesen 420 Mrd &euro; etwas bekommen w&uuml;rden. Ein Haushalt, der im Monat durchschnittlich 2.000 &euro; f&uuml;r Mieten, Lebensmittel, Kleidung, Urlaub und was man sonst so alles braucht, ausgibt, zahlt damit direkt und indirekt ca. 700 &euro; an Zinsen. Jeden Monat. Im Jahr &uuml;ber 8.000 &euro;. Dieser Haushalt m&uuml;sste ca. 150.000 bis 200.000 &euro; irgendwo angelegt haben, bevor er behaupten k&ouml;nnte dass er aus dem Topf von 420 Mrd &euro; etwas bek&auml;me. Nur etwa 10% aller Haushalte k&ouml;nnen das. Genau die 10%, die allgemein als &quot;die Reichen&quot; gelten. Und 90% dieser 420&nbsp;Mrd &euro; gehen wieder an das obere Zehntel dieser Gruppe, an die Reichen der Reichen.</p>
<p><strong>Umverteilung 3. Teil</strong>: Die 370 Mrd &euro; Transfereinkommen gehen an etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, w&auml;hrend die 420 Mrd &euro; Zinseinkommen an 10% gehen. Das ist nicht nur mehr Geld, es sind vor allem viel weniger Menschen, die es bekommen. Das durchschnittliche Transfereinkommen betr&auml;gt etwa 9.000 &euro; je Jahr, w&auml;hrend das durchschnittliche Zinseinkommen &uuml;ber 50.000 &euro; je Empf&auml;nger ausmacht.</p>
<p>Zwei Dinge haben beide Einkommen gemeinsam. Erstens, die Bezieher dieser Einkommen m&uuml;ssen daf&uuml;r nicht arbeiten, und zweitens, diejenigen die arbeiten zahlen es.</p>
<p><span style="font-size: smaller;"><em>Foto (c) Bundesarchiv / commons.wikimedia.org</em></span></p>
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