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	<title>emancipare &#187; Atheismus</title>
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	<description>Zukunft der Menschheit ∞ Zukunft der Gesellschaft ∞ Aufbruch in die Zukunft</description>
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		<title>Atheist Bus Campaign oder &#8222;Zweierlei Maß&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 17:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In England startete im Herbst 2008 eine Initiative, die es den in der Regel nicht-organisierten Atheisten erm&#246;glichen sollte, eine Antwort auf die von Religionsgruppen platzierte Werbung auf &#246;ffentlichen Bussen in London zu geben. Wie sich dies entwickelt hat, kann man &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=363">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Atheist Bus Campaign" src="http://www.buskampagne.de/wp-content/uploads/tourbus_links.jpg" alt="" style="width: 326px; height: 220px;" />In England startete im Herbst 2008 eine Initiative, die es den in der Regel nicht-organisierten Atheisten erm&ouml;glichen sollte, eine Antwort auf die von Religionsgruppen platzierte Werbung auf &ouml;ffentlichen Bussen in London zu geben. Wie sich dies entwickelt hat, kann man <a href="http://www.atheistbus.org.uk/faq/">hier nachlesen</a>.</p>
<p>Innerhalb k&uuml;rzester Zeit hat die Atheist Bus Campaign &uuml;ber 100.000 Pfund eingesammelt, mit der Werbung auf st&auml;dtische Busse finanziert werden konnte. Der Text sagte: &quot;There's probably no God. Now stop worrying and enjoy your life&quot;. Diese Idee fand schnell Freunde in anderen L&auml;ndern der Welt, und seit kurzem auch in Deutschland. Die <a href="http://www.buskampagne.de/">deutsche Sektion der Atheist Bus Campaign</a> hat seit ihrer Gr&uuml;ndung bereits knapp 35.000 &euro; an Spendengeldern eingesammelt, um auch in unserem Land atheistische Buswerbung zu finanzieren. Der Slogan soll hier lauten: &quot;Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott&quot;. So weit, so gut.</p>
<p>Obwohl in vielen deutschen St&auml;dten f&uuml;r Religionsgruppen Werbung in Nahverkehr m&ouml;glich ist, musste man aber dann erfahren, dass dies offensichtlich nur f&uuml;r Gottesgl&auml;ubige gilt, nicht f&uuml;r Atheisten. W&auml;hrend religi&ouml;se Werbung in Bahnh&ouml;fen, an&nbsp;Haltestellen und auf Fahrzeugen des Nahverkehrs gang und g&auml;be ist, haben bisher alle angesprochenen Verkehrsbetriebe (<strong>Berlin</strong>, <strong>Bremen</strong>, <strong>Dortmund</strong>, <strong>Dresden</strong>, <strong>Essen</strong>, <strong>Frankfurt</strong>, <strong>Fulda</strong>, <strong>Hamburg</strong>, <strong>Hannover</strong>, <strong>K&ouml;ln</strong>, <strong>Leipzig</strong>, <strong>M&uuml;nchen</strong>, <strong>M&uuml;nster</strong>, <strong>N&uuml;rnberg</strong>, <strong>Potsdam</strong>, <strong>Regensburg</strong>, und <strong>Stuttgart</strong>) die Platzierung der atheistischen Werbung auf ihren Bussen abgelehnt.</p>
<p>Es sei erw&auml;hnt, dass einige dieser St&auml;dte grunds&auml;tzlich keine religi&ouml;se Werbung akzeptieren (Stuttgart, Regensburg, Leipzig und Hamburg). Auf der anderen Seite begr&uuml;ndet Dortmund die Ablehnung mit dem &quot;gottesverachtenden Charakter&quot; der Werbung, oder Bremen mit dem Hinweis auf den kommenden Kirchentag. Essen galt als Lichtblick, weil der Verkehrsbetrieb der Stadt die Werbung zun&auml;chst zugelassen hat. Sie zog dann aber die Zulassung wieder zur&uuml;ck, weil einige Abonnement-Kunden mit der K&uuml;ndigung ihres Abos drohten, wenn solche Werbung auf einem Essener Bus st&uuml;nde.</p>
<p>Die Kampagne hat in Berlin jedenfalls schon eine interessante Entwicklung in Gang gesetzt: In Folge der (ablehnend beschiedenen) Anfrage der Kampagne wurde beschlossen, dass von nun an in Berlin grunds&auml;tzlich keine religi&ouml;se Werbung im &ouml;ffentlichen Nahverkehr mehr zugelassen wird. Immerhin.</p>
<p>Wenn also jemand im &Ouml;PNV Werbung von Kirchen oder Religionsgruppen sieht, dann bitte mit Hinweis auf die Atheist Bus Campaign die Zulassung auch von atheistischer Werbung verlangen (daf&uuml;r einfach die <a href="http://www.buskampagne.de/?page_id=9">Initatoren der Kampagne</a> &uuml;ber diese gefundene Werbung informieren) und die Beendigung dieser Werbung veranlassen, da dies ihre weltanschaulichen Gef&uuml;hle verletzt und pers&ouml;nliche Betroffenheit ausl&ouml;st (die Begr&uuml;ndung aus N&uuml;rnberg, warum diese Werbung nicht zugelassen wird - mit dem Hinweis dass dies grunds&auml;tzlich gelte).</p>
<p>Ich werde jedenfalls k&uuml;nftig mit offenen Augen Bus fahren.</p>
<p><em><span style="font-size: smaller;">Foto (c) www.buskampagne.de</span></em></p>
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		<title>Spirituelle Versklavung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 15:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern und Abgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaven]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es Gott? Atheisten beantworten die Frage kategorisch mit &#34;Nein!&#34;, Gl&#228;ubige genauso kategorisch mit &#34;Ja!&#34;. Weder die einen noch die anderen k&#246;nnen wirklich beweisen, dass ihre jeweilige Position stimmt. Die interessante Frage ist, wenn es Gott gibt, welche Bedeutung hat &#8230; <a href="http://emancipare.org/?p=337">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es Gott? Atheisten beantworten die Frage kategorisch mit &quot;Nein!&quot;, Gl&auml;ubige genauso kategorisch mit &quot;Ja!&quot;. Weder die einen noch die anderen k&ouml;nnen wirklich beweisen, dass ihre jeweilige Position stimmt.</p>
<p>Die interessante Frage ist, wenn es Gott gibt, welche Bedeutung hat das f&uuml;r uns?</p>
<p>Alle G&ouml;tter, deren Existenz bisher von Menschen angenommen wurden, hatten einige Gemeinsamkeiten: Sie sind wesentlich m&auml;chtiger als der m&auml;chtigste Mensch, und sie fordern vom Menschen F&uuml;gsamkeit und Gehorsam. Sie stellen teilweise sehr abstruse Regeln auf, deren Befolgung erwartet und mit Belohnung versehen wird, und deren Mi&szlig;achtung bestraft wird. Bei allen war/ist es auch so, dass die Belohnung oder Bestrafung nicht zu Lebzeiten erfolgt, sondern erst nach dem Tod, was einen Gott unkalkulierbar und un&uuml;berpr&uuml;fbar macht. Dies steht auch in &Uuml;bereinstimmung mit einer weiteren Eigenschaft aller G&ouml;tter: Sie entziehen sich unserer Wahrnehmung.</p>
<p>Kurz: Die G&ouml;tter der Menschheit sind m&auml;chtig und verlangen die Befolgung ihrer Regeln unter Androhung der einzig m&ouml;glichen Steigerung der Todesstrafe - der Strafe nach dem Tod.</p>
<p>Wenn es also so einen Gott gibt, was ist er dann anderes als ein subtiler Sklavenherr? Macht diese Erkenntnis die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht, nicht irrelevant gegen&uuml;ber der Frage, ob man der Idee eines derartigen Gottes als Mensch &uuml;berhaupt folgen darf, ohne ein wesentliches Element seines Menschseins aufzugeben: Sein Selbstbestimmungsrecht, seine pers&ouml;nliche Freiheit?</p>
<p>Ist die Idee von Gott nicht in Wahrheit eine Vers&uuml;ndigung gegen die Menschheit, ein Versuch der Versklavung der Menschen auf spiritueller Ebene?</p>
<p>Die Frage die dann darauf folgt ist: Wer profitiert von dieser Versklavung? Es gibt offensichtlich keine G&ouml;tter die auf Erden wandeln und die Fr&uuml;chte der Arbeit ihrer Sklaven einsammeln. Aber es gibt deren menschliche Verwalter auf Erden: Priester, M&ouml;nche und Nonnen und ihre Kirchen und Regeln.</p>
<p>Sie sammeln die Fr&uuml;chte der Arbeit der Menschen ein wie sie von den G&ouml;ttern verlangt werden. Und leben gut davon, bauen H&auml;user, kaufen Land, sammeln Kunst, und essen und trinken ohne daf&uuml;r arbeiten zu m&uuml;ssen. Ihre Arbeit ist es daf&uuml;r zu sorgen, dass die Sklaven der G&ouml;tter &uuml;berleben, zufrieden sind, und stets ihren Tribut zu zahlen in der Lage sind.</p>
<p>In diesem Sinne, ein Vortrag von Richard Dawkins:&nbsp;</p>
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<p><em><span style="font-size: smaller;">Video (c) www.ted.com</span></em></p>
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