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	<title>Kommentare zu: Armageddon</title>
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	<description>Zukunft der Menschheit ∞ Zukunft der Gesellschaft ∞ Aufbruch in die Zukunft</description>
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		<title>Von: eloxer</title>
		<link>http://emancipare.org/?p=473&#038;cpage=1#comment-21</link>
		<dc:creator><![CDATA[eloxer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:59:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch wenn die industrialisierte Bevölkerung nur 20% beträgt, es sind die am dichtesten lebenden Völker. Auch wenn man das aus dem Fernsehen anders kennen mag, so sind die statistischen Zahlen in Bevölkerung/km² (z.B. ala Wikipedia) bei den unterentwickelten Ländern weit besser als bei uns, man kann also keinesfalls von Überbevölkerung sprechen.

Viel kritischer ist allerdings da die Übergangsphase von primitiven Industrien zu modernen Industrien, denn die einfachen Industrien sind Umweltverpester die Ressourcen nur in eine Richtung nutzen. Glücklicherweise existieren moderne Industrietechniken, die weltweit eingesetzt werden könnten. Wenn z.B. gesunde Währungssysteme den tödlichen Wettbewerb zwischen den Staaten unterbinden würden, dann wäre der Technologietransfer, ganz im Gegensatz zu heute, eine Selbstverständlichkeit.

Grüße, Aleksander.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die industrialisierte Bevölkerung nur 20% beträgt, es sind die am dichtesten lebenden Völker. Auch wenn man das aus dem Fernsehen anders kennen mag, so sind die statistischen Zahlen in Bevölkerung/km² (z.B. ala Wikipedia) bei den unterentwickelten Ländern weit besser als bei uns, man kann also keinesfalls von Überbevölkerung sprechen.</p>
<p>Viel kritischer ist allerdings da die Übergangsphase von primitiven Industrien zu modernen Industrien, denn die einfachen Industrien sind Umweltverpester die Ressourcen nur in eine Richtung nutzen. Glücklicherweise existieren moderne Industrietechniken, die weltweit eingesetzt werden könnten. Wenn z.B. gesunde Währungssysteme den tödlichen Wettbewerb zwischen den Staaten unterbinden würden, dann wäre der Technologietransfer, ganz im Gegensatz zu heute, eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Grüße, Aleksander.</p>
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		<title>Von: Rabert</title>
		<link>http://emancipare.org/?p=473&#038;cpage=1#comment-19</link>
		<dc:creator><![CDATA[Rabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:24:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir sind da leider in einem klassischen Dilemma, oder neudeutsch Catch22. 

Ja, in industrialisierten Ländern sinkt die Geburtenrate. Das Problem ist, dass weniger als 20% der Menschen in industrialisierten Ländern leben. Wir müssten die Lebensverhältnisse von etwa 5 Milliarden Menschen auf das Niveau von Westeuropa bringen, um diesen Effekt zu erreichen. Das aber setzt voraus, dass wir Afrika, Indien, China, Südostasien usw. auf das industrialisierte Niveau der westlichen Welt bringen.

Erstens würde das zu lange dauern, um die Katastrophe noch zu verhindern, zweitens würde dies dem Klima auf unserem Planeten den endgültigen Todesstoß verleihen, und drittens reichen die verfügbaren planetarischen Ressourcen einfach nicht, um die für diese massive Industrialisierung der Welt notwendigen Geräte, Maschinen und Anlagen herzustellen und zu betreiben.

Rabert]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind da leider in einem klassischen Dilemma, oder neudeutsch Catch22. </p>
<p>Ja, in industrialisierten Ländern sinkt die Geburtenrate. Das Problem ist, dass weniger als 20% der Menschen in industrialisierten Ländern leben. Wir müssten die Lebensverhältnisse von etwa 5 Milliarden Menschen auf das Niveau von Westeuropa bringen, um diesen Effekt zu erreichen. Das aber setzt voraus, dass wir Afrika, Indien, China, Südostasien usw. auf das industrialisierte Niveau der westlichen Welt bringen.</p>
<p>Erstens würde das zu lange dauern, um die Katastrophe noch zu verhindern, zweitens würde dies dem Klima auf unserem Planeten den endgültigen Todesstoß verleihen, und drittens reichen die verfügbaren planetarischen Ressourcen einfach nicht, um die für diese massive Industrialisierung der Welt notwendigen Geräte, Maschinen und Anlagen herzustellen und zu betreiben.</p>
<p>Rabert</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: eloxer</title>
		<link>http://emancipare.org/?p=473&#038;cpage=1#comment-17</link>
		<dc:creator><![CDATA[eloxer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 23:00:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://emancipare.org/?p=473#comment-17</guid>
		<description><![CDATA[Also, ich glaube nicht, dass das alles so dramatisch werden wird. Alle industrialisierten Länder zeigen einen dramatischen Geburtenrückgang, sobald ein gewisses Maß an Arbeitsteiligkeit überschritten ist. Nicht industrialisierte Länder haben hohe Kindersterblichkeit. Historisch gesehen wachsen Bevölkerungen nur in der Phase der Industrialisierung nennenswert an. Danach stagnieren order schrumpfen sie. Da sehr viele Länder in dieser Industrialisierungsphase verweilen, beobachten wir einen weltweiten Bevölkerungswachstum.

Und warum sollte Bevölkerungswachstum von der Arbeitsteiligkeit abhängen?

These:
1. Anonymisierung der Sozialdienste macht Kinder &quot;überflüssig&quot;
2. Die Entfernung von der Landwirtschaft macht Kinder zu einem Armutsrisiko, nicht einem Wohlstandsfaktor
3. Es  entstehen völlig neue Lebensweisen und Möglichkeiten der persönlichen intellektuellen und emotionalen Befriedigung, die nur noch Raum für ein oder zwei Kinder lässt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich glaube nicht, dass das alles so dramatisch werden wird. Alle industrialisierten Länder zeigen einen dramatischen Geburtenrückgang, sobald ein gewisses Maß an Arbeitsteiligkeit überschritten ist. Nicht industrialisierte Länder haben hohe Kindersterblichkeit. Historisch gesehen wachsen Bevölkerungen nur in der Phase der Industrialisierung nennenswert an. Danach stagnieren order schrumpfen sie. Da sehr viele Länder in dieser Industrialisierungsphase verweilen, beobachten wir einen weltweiten Bevölkerungswachstum.</p>
<p>Und warum sollte Bevölkerungswachstum von der Arbeitsteiligkeit abhängen?</p>
<p>These:<br />
1. Anonymisierung der Sozialdienste macht Kinder &#8222;überflüssig&#8220;<br />
2. Die Entfernung von der Landwirtschaft macht Kinder zu einem Armutsrisiko, nicht einem Wohlstandsfaktor<br />
3. Es  entstehen völlig neue Lebensweisen und Möglichkeiten der persönlichen intellektuellen und emotionalen Befriedigung, die nur noch Raum für ein oder zwei Kinder lässt.</p>
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